Schaltegger neu auf Platz drei der einflussreichsten Ökonomen

Die beiden Luzerner Christoph A. Schaltegger und Andreas Dietrich steigen in der Rangliste der einflussreichsten Ökonomen weiter auf. Und auch die Universität Luzern macht einen Schritt nach vorn.

Gregory Remez
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Professor Christoph A. Schaltegger in seinem Büro an der Uni Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, 16. April 2019)

Professor Christoph A. Schaltegger in seinem Büro an der Uni Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, 16. April 2019)

Die NZZ hat ihre jährliche Rangliste der einflussreichsten Ökonomen in der Schweiz veröffentlicht. Die Studie vergleicht die Top-Ökonominnen und Ökonomen im deutschsprachigen Raum aufgrund ihrer akademischen Leistung und öffentlichen Wahrnehmung, wobei heuer erstmals auch die Umtriebigkeit auf Twitter in die Bewertung einfloss.

Insgesamt 40 Wirtschaftswissenschafter haben die Aufnahme in die diesjährige Rangliste geschafft. Auf dem Spitzenplatz landete dabei erneut Ernst Fehr, Professor für Mikroökonomik und Experimentelle Wirtschaftsforschung am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich. Den zweiten Rang belegt zum vierten Mal in Folge Reiner Eichenberger, Professor für Theorie der Finanz- und Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg.

HSLU-Professor Andreas Dietrich. (Bild: Corinne Glanzmann, 15. November 2018)

HSLU-Professor Andreas Dietrich. (Bild: Corinne Glanzmann, 15. November 2018)

Auf Platz drei ist diesmal indes ein neues Gesicht zu finden: Mit Christoph A. Schaltegger steigt erstmals ein Ökonom der Uni Luzern aufs Podest auf; im letzten Jahr figurierte der Professor für Politische Ökonomie noch auf Platz fünf. Und auch Andreas Dietrich von der Hochschule Luzern macht einen Schritt nach vorn – wenn auch einen kleineren als im vergangenen Jahr, als er vom 41. auf den 20. Platz aufstieg. Neu ist Dietrich auf Platz 18 zu finden.

Bei den Institutionen gab es ebenfalls Bewegung. Während die Universität Zürich erneut klar vorne positioniert ist, hat die Universität Freiburg der Universität St. Gallen den zweiten Rang abgejagt. Unterhalb der Podestplätze hat die Uni Luzern die Uni Bern überholt und liegt neu auf Platz vier.