Schindler-Lifte lassen sich neu via Smartphone-App steuern

Schindler führt neue digitale Lösungen ein – um Passagiere in Zeiten von Corona zu schützen.

Gregory Remez
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Eine App ersetzt künftig das Drücken von Aufzugstasten.

Eine App ersetzt künftig das Drücken von Aufzugstasten.

Bild: PD

Die weitgehende Aufhebung der Massnahmen zur Pandemiebekämpfung hat nicht nur zur Folge, dass wieder mehr Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Auch Lifte und Rolltreppen in Bahnhöfen und Bürogebäuden werden wieder reger genutzt. Der Ebikoner Aufzug- und Fahrtreppenhersteller Schindler hat die Zeichen der Zeit erkannt und passt seine Dienstleistungen den gegenwärtigen Gegebenheiten an – um Passagiere besser vor Infektionen zu schützen.

«Die Ereignisse der letzten Monate haben Neuentwicklungen beschleunigt, die Aufzüge und Fahrtreppen sauberer und noch vernetzter machen», kommentierte Konzernchef Thomas Oetterli am Donnerstag die Lancierung der sogenannten CleanMobility-Lösungen. Diese würden unter anderem eine kontaktlose Nutzung von Schindler-Aufzügen ermöglichen oder die Einhaltung von Abstandsregeln erleichtern. Beispielsweise umfasst das neue Sortiment Sensoren, die das Drücken von Aufzugstasten überflüssig machen, sowie eine Smartphone-App, mit der Passagiere künftig den Aufzug rufen und gleich auch das gewünschte Stockwerk eingeben können.

Weiter bietet Schindler neu eine antibakterielle Schutzfolie zum Abdecken von Aufzugsoberflächen und ein Luftreinigungssystem an, bei dem die Kabine mit UV-Licht gereinigt wird. Zudem werden bei Rolltreppen die Handläufe in Zukunft automatisch desinfiziert. Abgerundet wird die CleanMobility-Produktpalette mit einer Software, die Passagierzahlen in der Kabine über veränderbare Lasthöchstgrenzen regulieren kann. Mit den neuen Lösungen wolle man die Passagiere bei der Anpassung an eine sich verändernde urbane Welt unterstützen, so Oetterli. Denn Gesundheit und Wohlbefinden seien in den letzten Monaten noch wichtiger geworden.

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