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Schindler zahlt höchste VR-Saläre

Die 13 Verwaltungsräte erhielten letztes Jahr fast 14 Millionen Franken. Am zweitmeisten für sein Aufsichtsgremium zahlte die Baarer Partners Group aus.

(sda) Die Verwaltungsratshonorare der wichtigsten börsenkotierten Schweizer Unternehmen sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgegangen. Am höchsten waren die Vergütungen beim Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler. Über 13,9 Millionen Franken erhielten die 13 Verwaltungsratsmitglieder 2018 zusammen, ­wobei Verwaltungsratspräsident Silvio Napoli mit knapp 3,7 Millionen das höchste Honorar ausbezahlt bekam. Aber auch die restlichen zwölf Verwaltungsratsmitglieder des Lift- und Rolltreppenbauers konnten sich über eine Vergütung von durchschnittlich über 850'000 Franken freuen – das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr.

Die ausgewiesene Vergütung beinhaltet laut Schindler allerdings auch die Vergütung an ­exekutive Verwaltungsräte, die in einem Vollzeitpensum für das Unternehmen tätig sind. Diese erhalten zusätzlich zum Verwaltungsratshonorar eine fixe und eine variable Vergütung für ihre exekutive Funktion. Aufgrund eines Wechsels im Aufsichts- und Strategieausschuss während des Berichtsjahres wurden 2018 fünf Verwaltungsratsmitglieder mit solchen Vergütungen für vollamtliche exekutive Funktionen ausgewiesen.

Langzeit-Boni bei Partners Group

Nach Schindler gab unter den grössten börsenkotierten Schweizer Unternehmen die Partners Group am zweitmeisten für ihre Verwaltungsräte aus. Auch bei dem Baarer Vermögensverwalter gab es neben Präsident Steffen Meister, der 2018 knapp 1,9 Millionen Franken bekam, drei ­weitere Millionenhonorare im Verwaltungsrat. Marcel Erni, Alfred Gantner und Urs Wietlisbach erhielten dank längerfristig ausgelegten Boni Vergütungen von knapp 1,4 Millionen.

Im Schnitt wurden die Verwaltungsratsmitglieder ohne Präsident bei der Partners Group mit knapp 691'000 Franken entlöhnt, was sechs Prozent weniger ist als noch 2017. Auf ähnlichem Niveau bewegten sich die beiden Grossbanken UBS und CS.

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