Schlieren
Schlatter kämpft mit der Euroschwäche und erhöht Kapital

Die Schlieremer Schlatter Gruppe erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein negatives Betriebsergebnis. Sie will daher das Eigenkapital um rund 20 Millionen Franken erhöhen.

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Keystone

Die Euroschwäche trifft die Schlatter Gruppe hart. Mit dem Entscheid der Nationalbank im September habe sich die Situation auf tiefem Niveau stabilisiert, so die Firma. Da eingeleitete Kostensparmassnahmen erst ab 2012 resultatwirksam würden, sei für das Geschäftsjahr 2011 mit einem negativen Betriebsergebnis von rund neun bis zehn Millionen Franken zu rechnen.
Um die Eigenkapitalbasis zu stärken und die anvisierte Verstärkung der Marktposition trotz der zurzeit schwierigen Währungssituation mit grösserer finanzieller Flexibilität angehen zu können, plant die Schlatter Holding AG deshalb eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital in der Grössenordnung von CHF 20 Mio. Die HMZ Beteiligungen AG garantiere dabei für die Übernahme sämtlicher im Rahmen der Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien, geht aus einer Medienmitteilung hervor. Die Kapitalerhöhung soll bis Ende 2011 und unter Wahrung der Bezugsrechte für alle bisherigen Aktionäre zu Marktkonditionen durchgeführt werden. Ein Handel ist nicht vorgesehen.

Die Schlatter Gruppe ist als Anlagenbauer von Widerstandsschweisssystemen für Papiermaschinen und im Drahtgewebebau präsent.

(mmt/san)