Die Hinterthurgauer Schmid AG stärkt sich in der Holzenergie

Das Unternehmen aus Eschlikon übernimmt das Geschäft der Rieben Heizanlagen AG. 19 der 24 Mitarbeitenden werden weiterbeschäftigt. 

Thomas Griesser Kym
Drucken
Teilen
Niklaus Rieben (links), Chef der Rieben Heizanlagen AG, und Philipp Lüscher, Geschäftsleiter der Schmid AG aus Eschlikon. (Bild: PD)

Niklaus Rieben (links), Chef der Rieben Heizanlagen AG, und Philipp Lüscher, Geschäftsleiter der Schmid AG aus Eschlikon. (Bild: PD) 

Die Schmid AG, Energy Solutions, in Eschlikon und die Rieben Heizanlagen AG aus dem Berner Oberland spannen zusammen. Demnach übernimmt Schmid das Kerngeschäft von Rieben sowie 19 der 24 Beschäftigten. Die anderen fünf Mitarbeitenden, die im Nebenjob stundenweise für Rieben tätig sind, werden bei der Suche nach Alternativen unterstützt.

Beide Unternehmen sind im Familienbesitz und im Markt der Holzenergie tätig, der gekennzeichnet sei durch tiefe Energiepreise und hohe gesetzliche Anforderungen betreffend Emissionen und Anlagenverfügbarkeit.

Ambitiöse Ziele

Die von Philipp Lüscher geleitete Schmid AG hat Produktionsstätten in Eschlikon im Hinterthurgau sowie in Polen und insgesamt 300 Mitarbeitende. Für die kommenden zwei bis drei Jahre hat man sich die Marktführerschaft in der Schweiz sowie die Entwicklung zum international führenden Anlagenbauer in der Holzenergie zum Ziel gesetzt. Schmid werde die Rieben-Pelletheizungen «Hapero» im Verkauf und im Kundendienst übernehmen und weiterführen.