Schurter schwenkt auf Medtech um

Damit reagiert der Luzerner Industriekonzern auf die erhöhten Nachfrage nach Komponenten und Eingabesystemen für Beatmungs- und Blutanalysegeräte.

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(cg) Der Industriebetrieb Schurter hat entschieden, «seine Kapazitäten zu Gunsten der Fertigung von Komponenten und Eingabesystemen für die Medizintechnik drastisch zu erhöhen», wie es in einer Mitteilung heisst. So solle der schnellen Ausbreitung des Coronavirus und der damit einhergehenden höheren Nachfragen in diesen Bereichen Rechnung getragen werden.

Schurter arbeitet seit Jahren eng mit Herstellern von Beatmungs- und Blutanalysegeräten wie Hamilton und Dräger zusammen. Unter anderem bietet das Luzerner Unternehmen für die Bedienung der Geräte Schalter, Taster und Touchpanel-Lösungen an. Sowie als Komponenten etwa Auszugsicherungen, die einen Stromunterbruch verhindern.

Den Lockdown von Produktionsstätten abgewendet

Stattgefunden habe die Kapazitätserhöhung, wie es auf Nachfrage heisst, durch die Verlagerung von Mitarbeitenden zu diesen Produktionsbereichen. «Es wurde am Standort Luzern kein zusätzliches Personal eingestellt», wie eine Sprecherin präzisiert. Während der Krise konnte Schurter den Lockdown zahlreicher Produktionsstätten abwenden. Pandemisch- und systemrelevante Betriebe seien in den allerwenigsten Ländern geschlossen worden.

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