SCHWEIZ: Die Hintergründe des Job-Wunders

Grosskonzerne aus Technologiebranchen haben in den vergangenen Jahren besonders viele Stellen geschaffen. Das zeigt eine neue Studie.

Drucken
Teilen
Hightech aus der Zentralschweiz: Innovative Unternehmen wie Roche Diagnostics (Bild aus der Produktion) strahlen mit ihren Erfolgen weit über die Region hinaus. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Hightech aus der Zentralschweiz: Innovative Unternehmen wie Roche Diagnostics (Bild aus der Produktion) strahlen mit ihren Erfolgen weit über die Region hinaus. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

red. Die High-Tech-Branchen in der Schweiz sind in den Jahren 2000 bis 2012 über drei Mal so stark gewachsen wie die Schweizer Wirtschaftsleistung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Basel. Während die Unternehmen mit einem hohen Anteil an Innovation in dem Zeitraum 55 000 Arbeitsplätze geschaffen haben, gingen in anderen Industriesegmenten 60 000 Stellen verloren.

Grosskonzerne sind die Treiber

Hinter dier Entwicklung verbirgt sich ein tiefgreifender Strukturwandel, der in den Neunzigerjahren seinen Anfang nahm. Vorangetrieben wurde dieser gemäss der Studie in erster Linie von etablierten Grosskonzernen. Eindrückliche Beispiele für diese Entwicklung finden sich auch in der Zentralschweiz, beispielsweise das Unternehmen Roche Diagnostics in Rotkreuz mit seinen mittlerweile 2200 Mitarbeitern. Aber auch dank Unternehmen wie den Pilatus-Flugzeugwerken in Stans und Maxon Motor in Sachseln hat sich die Zentralschweiz zu einem Standort für High-Tech-Unternehmen gemausert.

Auch die Firma Maxon in Sachseln strahlt mit ihren Erfolgen weit über die Region hinaus. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Auch die Firma Maxon in Sachseln strahlt mit ihren Erfolgen weit über die Region hinaus. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Ebenso die Pilatus-Flugzeugwerke in Stans. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Ebenso die Pilatus-Flugzeugwerke in Stans. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)