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SCHWEIZ-USA: «Zwei Männer auf Augenhöhe»

US-Präsident Donald Trump traf im Rahmen des WEF 2018 auf Bundespräsident Alain Berset. (Bild: Peter Klaunzer/EPA)

US-Präsident Donald Trump traf im Rahmen des WEF 2018 auf Bundespräsident Alain Berset. (Bild: Peter Klaunzer/EPA)

US-Präsident Donald Trump hat am WEF den Bundesrat als eine von nur wenigen Regierungsdelegationen getroffen. Zu Bundespräsident Alain Berset sagte er, er werde aus der Schweiz viel Goodwill in die USA zurückbringen. Im Gegenzug hätte die Schweiz vom Wirtschaftsaufschwung in den USA einen grossen Nutzen.

Vor Journalisten betonte der US-Präsident gestern in Davos, die Schweizer hätten so stark in den US-Markt investiert, dass die Schweiz vom Anstieg des US-Börsenmarkts um 50 Prozent stark profitiert habe. «Ich habe die Schweiz noch reicher gemacht», war Trump überzeugt. Bundespräsident Berset hob die enge und schnell wachsende wirtschaftliche Beziehung zwischen der Schweiz und den USA hervor. «Ich glaube, wir können diese Beziehungen weiter vertiefen, um unsere Wirtschaften zu stärken und Lösungen zu finden für globale Herausforderungen», sagte Berset.

Berset: USA nehmen Schweiz ernst

Das Treffen der beiden Delegationen dauerte rund vierzig Minuten. Mit anwesend waren Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und Aussenminister Ignazio Cassis. Bundespräsident Berset bezeichnete das Gespräch anschliessend vor den Medien als «sehr direkt, sehr konkret, sehr respektvoll». «Es war ein Gespräch zwischen zwei Männern auf Augenhöhe.» Unser Land werde von den USA ernst genommen, lautete sein Fazit.

Die Schweiz sei punkto direkte Investitionen das sechstwichtigste Land für die USA – «wichtiger als Deutschland, Frankreich oder China», sagte Berset. Das sei ein Argument dafür, dass Trump die wichtige Rolle der Schweiz anerkenne. Das erste Treffen eines Schweizer Bundespräsidenten mit einem Präsidenten der Vereinigten Staaten seit 18 Jahren sei «substanziell» gewesen, sagte Berset weiter.

Diskutiert worden seien viele Fragen bilateraler, aber auch weltpolitischer Art. Präsident Trump und er hätten sich gegenseitig wichtige Punkte in Erinnerung gerufen. «Dazu gehören etwa Freiheit, Menschenrechte und Freihandel.» Themen seien weiter die Situation im Iran, die Krise mit Nordkorea und die Beziehungen mit China gewesen. (sda)

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