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Schwerverkehr soll sauber werden

Mobilität  In der Schweiz ein flächendeckendes Netz an Wasserstofftankstellen aufziehen: Diese Absicht haben sieben Unternehmen, die dazu einen Förderverein gegründet haben. Mit dabei sind Coop, Migros und Fenaco, deren Mineralölgesellschaften Coop Mineraloel, Migrol und Agrola sowie die Avia-Vereinigung, zu der auch die St. Galler Osterwalder AG zählt. Laut Vereinspräsident Jörg Ackermann wollen die Unternehmen «die Initialzündung geben und dazu beitragen, dass diese zukunftsweisende Technologie den Durchbruch schafft». Mit dem Betrieb von zusammen über 1500 Tankstellen und dem Einsatz von über 1700 Lastwagen seien sie gemeinsam in der Lage, die Wasserstoffinfrastruktur flächendeckend aufzubauen und wirtschaftlich zu betreiben. Der als «ambitioniert» bezeichnete Zeithorizont beträgt fünf Jahre, liegt also in 2023.

Laut dem Verein verbindet der Wasserstoffantrieb die Vorteile von Batterieelektrofahrzeugen (keine Emissionen) mit jenen von Verbrennungsmotoren (rasche Betankung, hohe Reichweite): Wasserstofffahrzeuge seien in wenigen Minuten betankt. Die Reichweite liege schon heute bei 600 Kilometern und mehr. Und anstelle von Abgasen stosse das Fahrzeug einzig Wasserdampf aus. Einig seien sich die Firmen, dass der Wasserstoff einzig mittels erneuerbarer Energiequellen wie etwa Wasserkraft erzeugt werden dürfe. Bisher gibt es in der Schweiz erst eine Wasserstofftankstelle im Aargau. (T. G.)

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