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Kommentar

Der schwierigste Teil kommt für die CS noch

Die Grossbank Credit Suisse schreibt erstmals seit drei Jahren wieder einen Gewinn. Die Rosskur scheint ausgestanden. Doch die Sanierung dürfte noch weitere Jahre dauern.
Daniel Zulauf

Dem Comeback der Credit Suisse steht nichts mehr im Weg. So sehen es wenigstens die Finanzanalysten, die der Grossbank in den nächsten zwei Jahren einen starken Gewinnanstieg voraussagen. Doch die operative Kür nach der grossen Sanierung dauert länger als zwei Jahre. Die Bank wird über 2020 hinaus zeigen müssen, wie sie in dem seit der Finanzkrise stark veränderten und kompetitiveren Umfeld wieder wachsen kann.

Diese Aufgabe könnte sich als weit schwieriger erweisen als die reine finanzielle Genesung des Instituts. Die UBS hat ihre grosse Restrukturierung drei Jahre vor der Credit Suisse in Angriff genommen – gezwungenermassen, muss man fairerweise sagen. Denn die grösste Schweizer Bank war in der Krise viel weiter vom guten Weg abgekommen als ihre Rivalin. Doch die Erfahrungen der UBS sprechen Bände. Die Bank vermochte ihren Umsatz seit 2015 nicht mehr zu steigern, und ihr Gewinn ist rückläufig. Das sehen auch die Investoren. Ihre Beobachtungen sind ein wichtiger Grund dafür, dass die Aktien beider Grossbanken allen Anstrengungen zum Trotz seit Jahren nicht mehr auf Touren kommen. Nicht zufällig büssten die CS-Aktien ungeachtet der guten Zahlen 3,4 Prozent auf 11.60 Franken ein. Die UBS-­Titel verloren über 2 Prozent.

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