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«Seine Persönlichkeit wird dazu beitragen, Stabilität in die
Raiffeisen-Gruppe zu bringen»

Kurt Sidler, Präsident des Raiffeisenverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden ist überzeugt, dass mit Guy Lachappelle als Präsident wieder Ruhe bei der Genossenschaftsbank einkehren wird.
Raphael Bühlmann
Kurt Sidler, Präsident Raiffeisenverband Luzern, Nidwalden, Obwalden. (Bild: Dominik Wunderli)

Kurt Sidler, Präsident Raiffeisenverband Luzern, Nidwalden, Obwalden. (Bild: Dominik Wunderli)

Kurt Sidler, waren Sie überrascht als Sie hörten, dass Guy Lachappelle neuer Raiffeisen-Präsident werden soll?

Mir war die Nomination bereits bekannt. Auch hatte ich bereits die Gelegenheit Guy Lachappelle persönlich kennenzulernen. Von dem her darf ich sagen, dass diese Wahl eine gute ist.

Weshalb?

Guy Lachappelle verfügt über sehr grosse Fachkenntnisse. Und zwar nicht nur aus Büchern, sondern er hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in der Finanzbranche weiss er eine Bank nicht nur strategisch zu führen, sondern ist auch mit den Herausforderungen im Tagesgeschäft bestens vertraut.

Wie erlebten Sie die Person Lachappelle?

Als besonnene und ruhig. Seine Persönlichkeit wird dazu beitragen, Stabilität in die Raiffeisen-Gruppe zu bringen.

Der Einfluss der einzelnen Genossenschaften soll gestärkt werden.

Haben Sie weitere Erwartungen?

Der Einfluss der einzelnen Genossenschaften soll gestärkt werden. Sie, die Stimme der Eigentümer muss wieder besser gehört werden. Ich habe diesbezüglich von Guy Lachappelle positive Signale erhalten.

Was wird sich konkret für die Raiffeisenbanken in der Zentralschweiz ändern?

Das öffentliche Interesse wird hoffentlich bald abflachen und wir können uns wieder auf unser Geschäft fokussieren. Zudem wird der Einfluss der Genossenschaftsbanken wieder den Stellenwert erhalten, der ihnen zusteht.

Was werden die drängendsten Aufgaben des neuen Präsidenten sein?

Die neue Geschäftsleitung zu besetzen, ein funktionierendes Risikomanagement und Controlling zu implementieren sowie die neue IT Plattform umzusetzen.

Noch ein Wort zu den vier weiteren Nominationen für die neubesetzten des Verwaltungsrates?

Die von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht gestellten Forderungen wird damit Genüge getan. Mit der Juristin Karin Valenzano Rossi, dem IT-Experten Andrej Golob, dem Banker Thomas A. Müller und dem professionellen Verwaltungsrat Beat Schwab wird das Gremium ideal ergänzt.

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