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Seven-Air gewinnt Prix SVC

Am Dienstagabend setzte sich der Lüftungs-Spezialist aus Luzern gegen fünf weitere Finalisten im Zentralschweizer Innovationswettbewerb durch. Mit 400 Mitarbeitern setzt das grüne Unternehmen seit Jahren auf ressourcenschonende Lüftungstechnik.
Raphael Bühlmann
Die Gewinner des Prix SVC Zentralschweiz 2018; Verwaltungsratspräsident Christoph Meyer (rechts) und CEO Tobias Meyer von der Seven-Air Gebr. Meyer AG haben die Auszeichnung erhalten. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 12. Juni 2018)

Die Gewinner des Prix SVC Zentralschweiz 2018; Verwaltungsratspräsident Christoph Meyer (rechts) und CEO Tobias Meyer von der Seven-Air Gebr. Meyer AG haben die Auszeichnung erhalten. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 12. Juni 2018)

Es war bezeichnend. Die Firma, die gestern Abend den Prix SVC im KKL abräumte, ist auch das Unternehmen das beim Kultur- und Kongresszentrum Luzern die Lüftungsanlage installiert hatte. Seven-Air hat sich im Final gegen die fünf weiteren Finalisten durchgesetzt. Das Luzerner Unternehmen hat sich auf die Produktion und Vertrieb von Lüftungs- und Klimageräte spezialisiert. 1971 gegründete, wird die Firma heute in der zweiten Generation von den Gebrüdern Christoph und Tobias Meyer geführt.

Von Beginn weg habe man sich auf die sieben Behandlungsmöglichkeiten von Luft konzentriert: Filtrieren, Erhitzen, Kühlen, Fördern, Befeuchten, Entfeuchten und Energierückgewinnung. Mit 400 Mitarbeiter und 20 Lernende setzt Seven-Air dabei auf hohe Qualität und Swissness, also auf Schweizer Rohstoffe und Handwerk. Einer der massgebenden Erfolgsfaktoren des Unternehmens sei die optimierte Energie-Nutzung mit Wärme-Rückgewinnung sowie hohen Isolationswerten. Jurymitglied Christoph Baggenstos lobte diese Innovationsfähigkeit von Seven-Air. «Es zeigt, dass auch ein steigendes Umweltbewusstsein für innovative Unternehmen Marktchancen bietet», so Baggenstos. Seven-Air habe dieses Potenzial früh erkannt und die Weichen entsprechend rechtzeitig gestellt. Gemäss der Gebrüder Meyer sei man in ihrer Sparte in Bezug auf die Technik wegweisend in der Branche. «Ich bin stolz wie wir die Firma gemeinsam vorangetrieben haben», sagten die Brüder Meyer, die die Firma seit 20 Jahren gemeinsam führten. Dies klappe unter anderem gut, weil man die Aufgaben der Unternehmensleitung klar aufgeteilt haben.

1200 Gäste im KKL

Die grünen Lüftungsanlagen seien aus all den genannten Gründen längst nicht nur in Luzern gefragt. Zahlreiche Referenzobjekte, vom Roche Bau 1 in Basel bis zur Monte Rosa-Hütte in den Walliser Alpen zeugen vom Erfolg der Firma. Kerngeschäft der Firma ist der Bau von Klimageräten. Neben dem Hauptsitz in Luzern und der Fabrikation in Hitzkirch ist Seven-Air mit acht Regionalbüros in der Schweiz, einer Verkaufsfirma in Deutschland und einer Vertretung in Italien präsent. Seven-Air exportiert aber auch weltweit Spezialgeräte.

Am SVC-Final gestern Abend fanden sich rund 1200 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur im KKL Luzern ein. Das Unternehmensnetzwerk Swiss Venture Club (SVC) vergibt den Prix SVC Zentralschweiz alle zwei Jahre – gestern zum siebten Mal. Er zeichnet erfolgreiche KMU der Region aus, die unter anderem durch ihre Produkte und Dienstleistungen, durch den nachhaltigen Erfolgsausweis, ihre Innovationen und ihre regionale Verankerung überzeugen. In ihrer Beurteilung zog die Jury unterschiedliche Beurteilungskriterien heran – zum Beispiel wie viel Arbeitsplätze eine Firma geschaffen hat. Es sei ein herausfordernder und spannender Prozess gewesen, sagten Jurymitglieder Urban Camenzind und Martina Krummenacher gegenüber dem Moderator Nik Hartmann.

Das waren die Nominierten

Aus rund 100 vornominierten Unternehmen wählte die Expertenjury schliesslich sechs für den Swiss Venture Club Prix SVC Zentralschweiz aus. Folgende Firmen waren nebst dem Gewinner aufgrund ihrer hervorragenden unternehmerischen Leistungen ebenfalls für den Preis nominiert:

Die Bergkäserei Aschwanden hat sich bereits früh am Markt orientiert und auf die Produktion und Verkauf von gefragtem Bergkäse spezialisiert. Die Produktion in Seelisberg hat sich in 25 Jahren vervierfacht. Dies auch dank dem Vertrieb über den Onlinehandel. Die Käserei beschäftigt mittlerweile 13 Mitarbeiter.

Die Bruno’s Best AG wurde im Jahr 2002 gegründet. Mit 35 Mitarbeitern produziert die Sarner Firma die bekannte Salatsauce und beliefert damit die ganze Schweiz. Für den Erfolg ein wichtiger Faktor sind die frischen und lokalen Zutaten. Auch der Gründer Bruno Arnold ist mit seiner feinen Nase noch immer gefragt.

Die Rigitrac Traktorenbau AG bietet für Landwirte und Gemeinden Traktoren mit einmaligem Mitteldrehgelenk, welches dem Gefährt Wendigkeit und Sicherheit verleiht. Dank des Erfindergeistes des Gründers Sepp Knüsel, beschäftigt das Unternehmen in Küssnacht mittlerweile 37 Mitarbeitende.

Die Stanserhorn-Bahn AG schafft mit der Investition in die weltweit erste Cabrio-Bahn für die Besucher eine einmaliges Angebot. Mit der Luftseilbahn mit offenem Oberdeck befördert das Unternehmen heute rund 185000 Gäste pro Jahr auf das Stanserhorn. Das Unternehmen beschäftigt 166 Mitarbeiter.

Die 1999 gegründete Veriset AG aus Root, baut rund 20000 Küchen pro Jahr. Mit 280 Mitarbeitern beliefert die Firma heute die ganze Schweiz. Der Erfolg basiert auch auf den modernen Produktionsanlage, sowie auf den Einbezug digitaler Möglichkeiten. Veriset setzt ausschliesslich auf einheimisches Holz.

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