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SFS Group gibt das Geld mit beiden Händen aus

Der Rheintaler Technologiekonzern rüstet sich für neue Projekte und künftiges Wachstum.
Thomas Griesser Kym
Produkte des Segments Engineered Components der SFS Group. (Bild: PD)

Produkte des Segments Engineered Components der SFS Group. (Bild: PD)

Nach dem ersten Halbjahr 2018 mit einem Umsatzwachstum von 10 Prozent und ansprechenden Ergebnissen erwartet die Rheintaler SFS Group auch für die zweite Jahreshälfte eine positive Entwicklung. Das Unternehmen, das in der Befestigungstechnik aktiv ist, rechnet für das Gesamtjahr mit einer Umsatzzunahme von 7 bis 9 Prozent und peilt eine operative Marge von über 14,3 Prozent des Umsatzes an. Der Betriebsgewinn sollte sich verbessern, da die Belastung operativer Sondereffekte abnimmt. Zu diesen Effekten zählt die SFS Group stark gestiegene Materialkosten, die an die Kunden via Preiserhöhungen nur verzögert und in zäher Art und Weise weitergereicht werden können, oder relativ hohe Investitionen als Vorleistungen in Wachstumsprojekte.

Marge temporär zurückgerutscht

Im ersten Semester stiegen die Verkäufe von 779 auf 856 Millionen Franken. Organisch betrug das Plus gut 7 Prozent, wobei das Wachstum bezüglich Branchen, Regionen und Segmenten breit abgestützt war. 2,8 Prozent des Umsatzwachstums entfielen auf Zukäufe und Währungseffekte. Der Betriebsgewinn erreichte 116 Millionen Franken nach 11 Millionen Franken in der Vorjahresperiode, was einen als temporär erachteten Rückgang der operativen Marge von 14,2 auf 13,6 Prozent bedeutet. Auf Stufe Reingewinn fielen 89 Millionen Franken an nach 61 Millionen in der Vorjahresperiode.

Aufbau in China

Die SFS Group, die weltweit 9600 Mitarbeitende beschäftigt, hat im ersten Semester 70 Millionen Franken in Sachanlagen und Software investiert, 44 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Gut drei Viertel der Investitionen flossen in das Segment Engineered Components, das Komponenten herstellt für Autos, Elektronikgüter, den Airbus A350 oder die Medizinaltechnik. Grösste Brocken waren umfangreiche Investitionen in Produktionsanlagen für Neuprojekte sowie ins neue Produktionswerk im chinesischen Nantong, das künftig der zweitgrösste SFS-Standort sein wird. Die Investitionstätigkeit bleibe auch im zweiten Semester hoch, sagt die SFS Group voraus.

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