«Watchadvisor»

Sie entwickeln eine Suchmaschine für Uhrenliebhaber

Schon lange regte sich Unternehmer Valerij Stepanov über die Intransparenz des Uhrenmarktes auf. «Es ist wie der Blick in den Nebel», sagt er. Das habe jetzt ein Ende.

Stefan Schuppli
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Olaf Eichstaedt, Valerij Stepanov und Gerhard T. Meier

Olaf Eichstaedt, Valerij Stepanov und Gerhard T. Meier

Stefan Schuppli

Vor wenigen Tagen wurde die von Olaf Eichstaedt (links im Bild) und dem Informatiker Gerhard T. Meier (rechts) entwickelte Website www.watchadvisor.com aufgeschaltet. Es ist im Prinzip nichts anderes als eine spezifische Uhrensuchmaschine, sagt Stepanov (Mitte), Mitgründer dieses Startups.

«12'000 Uhren sind hier registriert», sagt er. Kleiner Schönheitsfehler: Es sind nur Uhren über 2000 Franken erfasst.

Heute deckt Watchadvisor die Schweiz und Liechtenstein ab. Sie hätten innert 48 Stunden bereits 800 Follower auf Instagram gehabt. Sicherlich habe geholfen, dass der renommierte Uhrenjournalist Alexander Linz dort seinen Blog führt.

Online-User hätten bisher kaum die Möglichkeit, Qualitätsuhren im Internet sicher zu kaufen. Watchadvisor liefere einen neuartigen Ansatz für den Online-to-Offline-Handel: Findet der Uhrenliebhaber sein Produkt, vernetzt ihn Watchadvisor mit dem Händler seiner Wahl. An der Baselworld seien sie mit 12 weiteren Journalisten oder Bloggern unterwegs.