Sika gewinnt während der Covid-19-Krise Marktanteile

Der Baarer Bauchemiekonzern Sika hat seit dem Ende der «Lockdown»-Massnahmen rund um den Globus wieder Fahrt aufgenommen. Die Dynamik im Bausektor hat wieder zugenommen.

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Der Sika-Hauptsitz.

Der Sika-Hauptsitz.

Bild: Boris Bürgisser (Baar, 14. September 2020)

(sda/awp) Sika habe während der Krise Mitbewerbern Marktanteile abnehmen können, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Sika erklärte dies mit seiner lokalen Managementstruktur, die eine schnelle Anpassung an neue Marktbedingungen erlaube. Man werde als stärkeres Unternehmen aus der Covid-19-Krise hervorgehen, teilte das Unternehmen im Vorfeld eines Investorentages mit.

Für das zweite Halbjahr geht das Unternehmen von besseren Marktbedingungen aus. Bei verbesserten Umsätzen erwartetes eine überproportionale Ebit-Steigerung. Konzernchef Paul Schuler bestätigte bei dieser Gelegenheit auch die strategischen Mittelfristziele.

Gemäss der «Strategie 2023» will Sika mit einem Fokus auf Marktdurchdringung, Innovation, operationelle Effizienz, Akquisitionen und Nachhaltigkeit bis 2023 jährlich um 6 bis 8 Prozent wachsen. Die Ebit-Marge soll ab dem Geschäftsjahr 2021 über 15 Prozent liegen. 2019 lag diese noch bei 13,0 Prozent.