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Sika legt zu Jahresbeginn deutlich zu – mehrere Wechsel im Verwaltungsrat

Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat dank starker Geschäfte im Nahen Osten, in Afrika und Europa zum Jahresauftakt 2019 einen Rekordumsatz verbucht. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 5,8 Prozent auf 1,64 Milliarden Franken.
«Wir sind mit einem starken Jahresauftakt ins neue Geschäftsjahr gestartet», resümiert Konzernchef Paul Schuler. Im laufenden Geschäftsjahr soll es erneut nach oben gehen. (Bild: Ennio Leanza/Keystone)

«Wir sind mit einem starken Jahresauftakt ins neue Geschäftsjahr gestartet», resümiert Konzernchef Paul Schuler. Im laufenden Geschäftsjahr soll es erneut nach oben gehen. (Bild: Ennio Leanza/Keystone)

(sda/awp/lb)

Zu dem Anstieg hätten die jüngsten Übernahmen 2,5 Prozent beigetragen, teilte Sika am Dienstag mit. Währungseffekte schmälerten die Verkäufe hingegen um 1,3 Prozent. Das Wachstum in Lokalwährungen lag also bei 7,1 Prozent.

Mit diesen Zahlen hat Sika die Markterwartungen erfüllt. Zum Gewinn macht Sika keine Angaben.

Wachstum in allen Regionen

«Wir sind mit einem starken Jahresauftakt ins neue Geschäftsjahr gestartet», resümierte Konzernchef Paul Schuler in der Mitteilung. Besonders gut unterwegs waren die Innerschweizer in der grössten Konzernregion EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika).

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sika eine Umsatzsteigerung von sechs bis acht Prozent - wie in der Wachstumsstrategie 2020 des Konzerns vorgegeben - sowie eine überdurchschnittliche Gewinnsteigerung. Die neue «Strategie 2023» werde beim Kapitalmarkttag im Herbst vorgestellt.

Mit der voraussichtlichen Erstkonsolidierung der französischen Mörtelproduzentin Parex im zweiten Quartal sollte dabei die Umsatzmarke von 8 Milliarden Franken überschritten werden, so das Communiqué weiter. Sika hatte im Januar den grössten Deal in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Unternehmens angekündigt.

Ein Abgang, zwei Neue

An der ordentlichen Generalversammlung vom Dienstag, 9. April, haben die Aktionäre allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. So wurden die Jahresrechnung und die Konzernrechnung für das Geschäftsjahr 2018 genehmigt; ausserdem folgten die Aktionäre dem Antrag des Verwaltungsrates, für das Geschäftsjahr 2018 eine Bruttodividende von 2.05 Franken pro Aktie auszuzahlen. Der gesamten Verwaltung der Sika AG wurde Entlastung erteilt.

Wie das Baarer Unternehmen weiter mitteilt, haben die Aktionäre mit Ausnahme von Ulrich W. Suter, der nicht mehr zur Wiederwahl antrat, alle bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats sowie Präsident Paul Hälg für eine weitere Amtsperiode von einem Jahr wiedergewählt. Zudem wurden Thierry Vanlancker und Victor Balli neu in den Verwaltungsrat gewählt. In den Nominierungs‐ und Vergütungsausschuss wurden Frits van Dijk, Daniel Sauter und Justin Howell wiedergewählt. Ferner wurde EY (Ernst & Young AG) als Revisionsstelle wiedergewählt sowie Jost Windlin als unabhängiger Stimmrechtsvertreter.

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