Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Kommentar

SoftwareOne geht an die Börse: Die Zentralschweizer Software-Branche zeigt sich im besten Licht

Der Börsengang des Stanser Software-Spezialisten ist Ausdruck einer lebendigen Zentralschweizer Software-Szene.
Maurizio Minetti
Maurizio Minetti.

Maurizio Minetti.

Software was? Zugegeben: Der Name SoftwareOne dürfte den meisten Menschen nicht viel mehr als ein Schulterzucken entlocken. Das hat damit zu tun, dass das Unternehmen keinen direkten Kontakt mit Endkonsumenten hat. Die Arbeit, die SoftwareOne für Firmenkunden erledigt, spielt sich im Hintergrund ab: Um eine Software zu nutzen, müssen Unternehmen entsprechende Lizenzen bei Anbietern wie Microsoft oder SAP kaufen. Vereinfacht gesagt kümmert sich SoftwareOne darum, dass Konzerne oder KMU immer die richtige Art und Anzahl Softwarelizenzen haben. Kurz: Die Stanser helfen, im Software-Dschungel den Überblick zu behalten. Nun drängt die Firma an die Börse: Sie hat wie erwartet am Montagmorgen bekannt gegeben, dass ihre Aktien ab Ende Jahr an der Schweizer Börse kotiert werden sollen.

In seinem Sektor ist der Software-Spezialist nicht etwa ein Nischenplayer, wie man das von einem Unternehmen mit 70 Mitarbeitenden in Stans vielleicht erwarten würde. Nein, SoftwareOne mischt ganz vorne mit. In der globalen Software-Branche ist der «Stans-based software-licensing-specialist» schon lange als grosser Player bekannt. Weltweit beschäftigt SoftwareOne denn auch mehr als 5000 Personen. In den letzten Jahren hat das Unternehmen nicht nur den Umsatz ständig erhöht, sondern auch die Profitabilität überdurchschnittlich stark gesteigert, wie die jetzt erstmals veröffentlichten Zahlen zeigen.

Der Gang aufs Börsenparkett ist die logische Konsequenz dieses Wachstumspfads. Und er ist Ausdruck einer agilen Zentralschweizer Software-Szene. Denn neben SoftwareOne tummeln sich in unserer Region viele weitere Akteure, die einem breiten Publikum zwar kaum bekannt sein dürften, in ihren jeweiligen Sektoren aber zu den führenden Anbietern gehören. Die Zentralschweiz wird nicht nur von Tourismus, Industrie oder Rohstoff angetrieben. Die Zentralschweiz ist ein «Hot Spot» für Software-Spezialisten. Der Börsengang von SoftwareOne ist der beste Beweis dafür.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.