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«Solidaritätsgeste für die Mitarbeiter»: Julius-Bär-Führung verzichtet auf Teil des Lohnes

Bei der Bank Julius Bär verzichten der Verwaltungsrat, die Geschäftsleitung und das oberste Kader auf fünf bis zehn Prozent ihres Fixlohnes. Dies sei eine Solidaritätsgeste.

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Das Management von Julius Bär verzichtet auf einen Teil seines Lohnes (Archiv)

Das Management von Julius Bär verzichtet auf einen Teil seines Lohnes (Archiv)

Keystone

Der Verzicht sei eine Solidaritätsgeste für vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter, sagte Unternehmenssprecher Jan Von der Muehll zu einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Julius Bär hatte im September aufgrund der schwierigen Ertragslage im Vermögensverwaltungsgeschäft die dritte Kostensenkungsrunde im laufenden Jahr und einen Abbau von Stellen angekündigt.

Mit dem freiwilligen Teil-Lohnverzicht sollen die laufenden Sparbemühungen der Bank unterstützt werden und Härtefälle beim geplanten Abbau von 150 Stellen abgefedert werden, sagte Von der Muehll weiter.

Zur Abfederung der Entlassungen, welche trotz Ausnutzens der natürlichen Personalfluktuation ausgesprochen werden müssten, hat die Bank laut dem Julius-Bär-Sprecher zudem weitere Massnahmen ergriffen. So wird dem Personal unter gewissen Bedingungen ermöglicht, freiwillig das Pensum zu reduzieren oder unbezahlten Urlaub zu beziehen.