Spesen-Startup Yokoy übernimmt Zuger Konkurrenzlösung FlowExpense

Im Rahmen der Übernahme geht Yokoy zudem eine Partnerschaft mit dem Verkäufer und Zuger SAP-Berater Innflow ein.

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(mim) Das in Zürich beheimatete Fintech-Jungunternehmen Yokoy hat laut einer Mitteilung die Lösung des Zuger Mitbewerbers FlowExpense übernommen. FlowExpense gehörte bislang zum Rotkreuzer Beratungsunternehmen Innflow, das auf die Integration der Geschäftssoftware SAP spezialisiert ist.

Yokoy hat eine auf künstlicher Intelligenz basierende Software entwickelt, welche dabei hilft, Spesen- und Firmenkartenprozesse von Unternehmen zu automatisieren. Das 2019 gegründete Start-up, das früher Expense Robot hiess, zählt aktuell 150 Kunden. Zu den Mitgründern gehören die Nidwaldnerin Melanie Gabriel und der Luzerner Devis Lussi. Kürzlich konnte Yokoy in der TV-Sendung «Höhle der Löwen» zwar den Unternehmer Tobias Reichmuth als Investor gewinnen, doch der Deal ist dann kurz nach der Aufzeichnung im Frühling durch eine grössere Investitionsrunde konkurrenziert und ersetzt worden. In einer von Swisscom und SIX angeführten Seed-Runde hat das Start-up 1,7 Millionen Franken eingesammelt.

Beleg scannen, fertig! So funktioniert Yokoy.

Beleg scannen, fertig! So funktioniert Yokoy.

Bild: Matthias Piazza (Stans, 12. Oktober 2020)

Im Rahmen der FlowExpense-Übernahme ist Yokoy auch eine strategische Partnerschaft mit Innflow eingegangen. In der Schweiz nutzen die meisten grösseren Firmen und Organisationen der öffentlichen Hand ein SAP-System. «Durch die Partnerschaft mit Innflow können wir bei der Integration von Yokoy sehr spezifische Kundenbedürfnisse umsetzen», lässt sich Lars Mangelsdorf, Chief Customer Officer und Mitgründer von Yokoy, in einer Mitteilung zitieren.