Stabsübergabe

Generationenwechsel und Neuausrichtung beim Europa Forum Luzern

Der langjährige Direktor Christof Wicki tritt ab. Dominik Isler und Fabian Wassmer übernehmen.

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Europa-Forum-Luzern-Direktor Christof Wicki gibt die Leitung per Ende 2020 ab.

Europa-Forum-Luzern-Direktor Christof Wicki gibt die Leitung per Ende 2020 ab.

Bild: obs/Europa Forum Luzern/Jeannette Meier Kamer www.blatth
Dominik Isler, ab 1. Januar 2021 Co-Direktor des Europa Forum Luzern.

Dominik Isler, ab 1. Januar 2021 Co-Direktor des Europa Forum Luzern.

Bild: obs/Europa Forum Luzern/zvg

(mim) Beim Europa Forum Luzern (EFL) kommt es zu einem Wechsel an der Spitze. Der langjährige Direktor Christof Wicki übergibt die Leitung nach über 20 Jahren in neue Hände, wie es in einer Mitteilung heisst. Dominik Isler, von 2015 bis 2019 CEO des Swiss Economic Forums (SEF), übernimmt mit seinem Geschäftspartner Fabian Wassmer und ihrer Berner Firma Linden 3L AG die Verantwortung für die Geschäftsstelle ab 2021. Gemeinsam mit dem 2019 gewählten EFL-Präsidenten Marcel Stalder sollen sie den Fokus verstärkt auf hybride, überregionale und impulsgebende Formate legen, heisst es in der Mitteilung. Wicki werde das EFL weiterhin beratend begleiten. «In über zwei Dekaden haben wir zahlreiche Meilensteine erreicht. Mit dem nun stark digital ausgerichteten Jahresprogramm haben wir 2020 das Fundament für den weiteren Aufbruch gelegt. Das ist ein guter Zeitpunkt für die Stabsübergabe», lässt sich Wicki zitieren.

Fabian Wassmer, ab 1. Januar 2021 Co-Direktor des Europa Forum Luzern.

Fabian Wassmer, ab 1. Januar 2021 Co-Direktor des Europa Forum Luzern.

Bild: obs/Europa Forum Luzern/zvg

Das EFL richtet sich darüber hinaus auch strategisch neu aus. Aktuell sei unter neuer Governance mit internationalem Steering Committee und nationalem Executive Committee die Transformation in vollem Gange, heisst es weiter. Inzwischen engagieren sich einflussreiche Politikgrössen und Unternehmer für das EFL, darunter alt Bundesrätin Doris Leuthard sowie der ehemalige deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel. Die neue Strategie mit dem hybriden Konzept rücke insbesondere die ganzjährigen Aktivitäten der Impulsplattform in den Fokus.

Dominik Isler erklärt: «Wir wollen das EFL und damit auch den notwendigen Dialog mit Europa nachhaltig prägen: Mit relevanten Inhalten sowie modernen Formaten können wir noch stärker als bisher auch jüngere, engagierte Generationen begeistern, inspirieren und an Bord holen. Die Grundidee eines Forums mit Schwerpunkt Europa in der Schweiz hat ein Potenzial, das noch nicht ausgeschöpft ist.»