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Stadler hat zwei Aufträge in Griffnähe und bangt im Iran

Für das Ostschweizer Unternehmen zeichnen sich zwei Bestellungen aus Italien und aus Norwegen ab. Ein mögliches Iran-Geschäft hängt wegen drohender US-Sanktionen in der Schwebe.
Thomas Griesser Kym
Ein Flirt von Stadler unterwegs in Norwegen. (Bild: PD)

Ein Flirt von Stadler unterwegs in Norwegen. (Bild: PD)

Die Bahngesellschaft Trenitalia hat mit der Regionalregierung Siziliens einen zehnjährigen Vertrag über den Bahnbetrieb auf der grössten Mittelmeerinsel unterzeichnet. Dafür sollen unter anderem 325 Millionen Euro (375 Millionen Franken) in neues Rollmaterial investiert werden. Tren­italia will gemäss Planung insgesamt 43 mehrteilige Triebzüge beschaffen, davon 38 bei Alstom und 5 bei Stadler. Bei diesen geht es um elektrische Züge des Typs Flirt. Laut Trenitalia sollen die neuen Fahrzeuge bereits ab kommendem Jahr geliefert werden. Stadler teilt dazu auf Anfrage mit, bei dieser Vergabe sei noch ein Rekurs hängig.

In Norwegen will die staat­liche Rollmaterialfirma Norske Tog bei Stadler 25 weitere elektrische Flirt beschaffen, darunter zwei Bi-Mode-Züge, die auch mit Diesel betrieben werden können, um das kontinuierliche Wachstum der Passagierzahlen zu bewältigen. Zur Finanzierung der Bestellung will die Regierung das Budget zur Modernisierung der Zugflotte auf umgerechnet 440 Millionen Franken fast verdreifachen. Laut Stadler würde Norwegen mit dem Auftrag eine Option einlösen, doch sei noch kein Vertrag unterzeichnet. Seit 2012 hat Stadler elektrische 87 Flirt nach Norwegen geliefert. 20 weitere Flirt sind derzeit in Auslieferung.

Alles offen im Iran

Im Iran hat Stadler im Rahmen internationaler Ausschreibungen ein Angebot vorgelegt und dies im Februar mit einer Absichtserklärung untermauert. Ob ein daraus resultierender allfälliger Vertrag von möglichen US-Sanktionen betroffen wäre, stehe noch nicht fest. Vorläufig stehe Stadler zur Absichtserklärung und analysiere das weitere Vorgehen laufend.

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