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Stadler stösst in die Region Neapel vor

Der Schienenfahrzeugbauer kann sein Geschäft in Italien weiter ausbauen. Für den Regionalverkehr um Neapel fertigt Stadler fünf Triebzüge. Zudem liefert Stadler weitere Lokomotiven an die Leasinggesellschaft European Loc Pool.
Thomas Griesser Kym
Visualisierung des Stadler-Triebzugs des Typs Flirt für die Region Neapel. (Bild: PD)

Visualisierung des Stadler-Triebzugs des Typs Flirt für die Region Neapel. (Bild: PD)

Stadler-Züge verkehren bereits in zehn italienischen Regionen. Nun kommt mit Neapel die elfte hinzu. Möglich wird dies, indem die lombardische Bahngesellschaft Ferrovie Nord Milano (FNM) eine erste Option aus dem im November 2018 unterzeichneten Rahmenvertrag einlöst und fünf dieselelektrische Triebzüge des Typs Flirt bei Stadler bestellt. Die FNM tritt die Züge an die Gesellschaft Ente Autonomo Volturno (EAV) ab, und diese wird die Fahrzeuge in der Region Neapel einsetzen. Der Vertrag umfasst auch den kompletten Service der Flotte durch Stadler.

Vergangenen November hatte die FNM bei Stadler bereits 30 dieselelektrische Züge für 192 Millionen Euro mit einer Option auf maximal 20 weitere Züge bestellt. Zehn Tage später orderte die FNM zusätzlich neun elektrische Züge bei Stadler. Dieser Auftrag ist inklusive Wartung und ­Revision der Fahrzeuge durch Stadler 114,4 Millionen Euro wert. Die FNM wird diese Züge an Trenord vermieten zwecks weiteren Ausbaus des Regionalverkehrs zwischen dem Tessin und der Lombardei.

Im Weiteren hat Stadler mit der Verkehrsgesellschaft Transdev in Schweden einen Vertrag zur Instandhaltung von acht Doppelstöckern des Typs Dosto ER1 über eine Dauer von 26 Monaten inklusive Option auf Verlängerung unterschrieben. Die Züge verkehren auf der Regionalstrecke zwischen Uppsala und Gaevle. Für Stadler ist es der erste Instandhaltungsvertrag für seine Doppelstöcker in Skandinavien. Die Züge werden in Stadlers Depot in Tillberga instand gehalten.

Die sechsachsige Hybrid-Lokomotive Eurodual von Stadler. (Bild: PD)

Die sechsachsige Hybrid-Lokomotive Eurodual von Stadler. (Bild: PD)

Ferner hat Stadler mit der Leasinggesellschaft European Loc Pool (ELP) in zwei Tranchen die Lieferung von 20 Lokomotiven vereinbart. Damit wächst der ELP-Bestand an Stadler-Loks auf 30. Die ELP mit Sitz in Frauenfeld war vergangenes Jahr von Stadler-Patron Peter Spuhler und Privatbankier Christof Reichmuth gegründet worden. Die Bestellung der 20 Loks ist Teil eines kürzlich unterzeichneten Rahmenvertrags, der bis zu 100 dieselelektrische Eurodual-Lokomotiven umfasst. Gefertigt werden die Loks im spanischen Werk Stadler Valencia.

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