Stadler verzichtet auf Rekurs gegen SBB-Auftrag

Der Grossauftrag der SBB ging Stadler Rail durch die Lappen. Dennoch verzichtet Peter Spuhler auf einen Rekurs. Die Beschwerde wäre wohl nicht durchsetzbar.

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Peter Spuhler

Peter Spuhler

Keystone

Die Stadler Rail von SVP-Nationalrat Peter Spuhler verzichtet auf einen Rekurs gegen die Vergabe des grössten Auftrags der SBB-Geschichte an Bombardier. Die Durchsetzung einer Beschwerde dürfte schwierig sein, argumentiert Stadler. Bombardier baut für 1,9 Milliarden Franken 59 Doppelstockzüge.

Die Stadler Rail akzeptiere die «schmerzliche Niederlage im Heimmarkt», teilte das Ostschweizer Unternehmen am Donnerstag in Zürich-Kloten mit. Stadler erzielte 2009 einen Umsatz von 1,049 Milliarden Franken. Der Auftragseingang betrug 1,31 Mrd. Franken - 80 Prozent davon fallen im Ausland an. Damit sei eine befriedigende Auslastung bis Ende 2012 garantiert.

Die SBB hatte die Vergabe an Bombardier am 12. Mai bekanntgegeben. Neben Stadler ging auch Mitkonkurrentin Siemens leer aus.