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STEUERN: Nutzen Sie das Wissen der Steuer-Profis

Wer sich Zeit für die Steuererklärung nimmt, kann Geld sparen. Dieses Jahr bieten sich für die Luzerner Wohneigentümer neue Möglichkeiten dazu.
Rainer Rickenbach
Unsere Experten für Ihre Steuererklärung. (Bild: Neue LZ)

Unsere Experten für Ihre Steuererklärung. (Bild: Neue LZ)

In Zug, Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden kennt man sie schon lange: die Wechselpauschale. Wer eine Wohnung oder ein Haus besitzt, kann jedes Jahr von neuem entscheiden, ob er nun die wirklichen Unterhaltsinvestitionen oder die pauschalen Abzüge in die Zahlenkolonnen der Steuererklärung einträgt. Wirkliche Unterhaltskosten abziehen bedeutet, mit den Rechnungen der Handwerker das steuerbare Einkommen zu verringern. Pauschal heisst, bei bis zu zehnjährigen Häusern 10 Prozent und bei älteren Gebäuden 20 Prozent vom Eigenmietwert oder den Mietzinseinnahmen abzuziehen – unabhängig davon, ob der Hausbesitzer für den Werterhalt seiner Immobilie auch wirklich Geld in die Hand genommen hat.

Renovationen steuergünstig planen

Für die meisten Luzerner ist das neu. Nur ein Teil der Wohneigentümer dort sah sich im zurückliegenden Jahre erstmals mit der Wechselpauschale konfrontiert. Denn der Bundesgerichtsentscheid, auch zwischen Aesch und Marbach die in allen andern Kantonen übliche Praxis für die Unterhaltskosten einzuführen, platzte mitten in die Verwaltungsarbeiten für die Steuerperiode 2013. Die Steuerbehörden schalteten schnell. Die Wohnraum-Besitzer, die noch nicht veranlagt waren, konnten bereits zwischen Pauschale und effektiven Unterhaltskosten wählen. Gleichzeitig mit dem Systemwechsel fahren die Luzerner Behörden ihre vorher stattlichen Pauschalabzüge auf die tieferen Quoten herunter, die in den andern Zentralschweizer Kantonen auch gelten.

Die Wechselpauschale wirft neue Fragen auf: Soll der Wohnungseigentümer zum Beispiel gleich auch die Wände streichen lassen, nachdem er in der Küche ein paar Haushaltsmaschinen ersetzt hat? Um so die Pauschalquote zu brechen? Oder: Wie plant der Hauseigentümer die unabwendbaren gröberen Renovationsarbeiten steuertechnisch am geschicktesten? Indem er alles im gleichen Jahr erledigen lässt oder gestaffelt über mehrere Steuerperioden? Welche Investitionen sind werterhaltend und damit überhaupt abzugsfähig? Welche nicht? Entscheidende Fragen, die sich den meisten Luzerner zwar neu stellen, für die andern Zentralschweizer Wohneigentümer aber auch Dauerbrenner und darum von Interesse sind.

Das Expertenteam hilft weiter

Unsere Experten wissen Rat. Das nicht nur, wenn es um die Unterhaltskosten bei Liegenschaften geht, sondern bei der ganzen Palette der Steuerfragen.

Unsere Zeitung bietet am heutigen Mittwoch und in einer Woche am 12. März von jeweils 12 bis 14 Uhr den diesjährigen Steuerservice an (Box). Zum Expertenteam gehören Mitarbeitende der Unternehmen Balmer-Etienne, BDO, KPMG, Pricewaterhouse-Coopers, Truvag, Opes Treuhand und VZ Vermögenszentrum. Eine Auswahl der interessantesten Fragen und Antworten wird in den darauf folgenden Samstagsausgaben veröffentlicht.

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