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Strafverfahren gegen Pierin Vincenz: Dramatischer Höhepunkt

Roman Schenkel, stellvertretender Chefredaktor, zum Strafverfahren gegen den ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz.
Roman Schenkel

Roman Schenkel

16 Jahre lang führte Pierin Vincenz die Raiffeisen wie ein Sonnenkönig. Nach seinem Rücktritt 2016 begann sein Reich zu bröckeln. Die am Mittwoch erfolgte Eröffnung einer Strafuntersuchung wegen ungetreuer Geschäftsführung ist der dramatische Höhepunkt in der Demontage des Vorzeigebankers.

Im Zentrum der Ermittlungen stehen die Raiffeisen-Beteiligungen Aduno und Investnet. Es besteht der Verdacht, Vincenz habe nicht genügend zwischen den Interessen der Bank und seinen eigenen unterschieden. Ein klares Zeichen auf mangelhafte Kontrolle. Raiffeisen bestätigte, dass die rechtlichen Strukturen mit dem Wachstumstempo nicht hätten mithalten können.

2016 hat die Bank deshalb eine interne Untersuchung eingeleitet. Diese hat jedoch nichts zu Tage befördert. Dass Raiffeisen nun Anzeige einreicht, hinterlässt einen schalen Beigeschmack. Die Bank befürchtet offenbar, dass die Strafunter­suchung etwas finden könnte, was sie selber übersehen hat. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, wäre der Imageschaden enorm. CEO Patrik Gisel, jahrelang Vincenz’ Stellvertreter, könnte sich kaum im Amt halten.

Roman Schenkel

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