Bahnverkehr

Studie zeigt wirtschaftlichen Nutzen der Matterhorn Gotthard Bahn

Die Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) hat 2009 einen Wertschöpfungseffekt von 121 Mio. Franken ausgelöst. Zu diesem Schluss kommt eine am Montag präsentierte Studie. Auftraggeber der Studie sind die MGBahn und der Kanton Wallis.

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Die Matterhorn Gotthard Bahn ist ein wichtiger Arbeitgeber (Archiv)

Die Matterhorn Gotthard Bahn ist ein wichtiger Arbeitgeber (Archiv)

Keystone

"Die MGBahn ist ein wichtiger und zuverlässiger Arbeitgeber für das ganze Oberwallis und ein wichtiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft", lässt sich Staatsratspräsident Jean-Michel Cina im Communiqué zitieren.

Untersucht wurden zum ersten Mal die volkswirtschaftlichen Effekten der MGBahn und ihre Auswirkung auf den Tourismus in den von der MGBahn bedienten Gebieten. Dazu zählt das Oberwallis, Uri und die Surselva (GR).

Der von der MGBahn 2009 ausgelöste Wertschöpfungseffekt von 121 Mio. Fr. entspricht 1,8 Prozent des regionalen Bruttoinlandprodukts (BIP). Jeder Arbeitsplatz der MGB - es sind 560 Vollzeitstellen - führte laut Studie zu weiteren 0,8 Arbeitsplätzen in der Region (Beschäftigungseffekt).

Knapp sechs Millionen Fahrgäste

Die Investitionstätigkeiten der MBG haben zwischen 2007 und 2010 gemäss Studie zu einem kumulierten Wertschöpfungseffekt von 172 Mio. Fr. geführt.

Der Beschäftigungseffekt der getätigten Investitionen belief sich durchschnittlich auf 444 Personen, wobei die regionale Bauwirtschaft am meisten davon profitierte. Die kumulierten Investitionen der selben Zeitspanne beziffert Mediensprecher Christoph Kronig auf 252 Mio. Franken.

BAKBASEL nahm im weiteren der Einfluss der MGBahn auf den Tourismus unter die Lupe. In der untersuchten Region macht die Tourismusbranche knapp einen Viertel der regionalen Wirtschaftsleistungen aus.

Auf ihrem Streckennetz transportierte die MGBahn 2009 rund 5,8 Millionen Touristen. Damit leistete sie 22,5 Prozent aller touristischen Reisen in diesen Gebieten. Die von der MGBahn transportierten Gäste lösten ihrerseits während des Aufenthalts eine Wertschöpfung von gut 367 Mio. aus, das entspricht 5,4 Prozent des regionalen BIP.