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STUDIE: Zuger Wirtschaft ist überdurchschnittlich produktiv

Der Kanton Zug weist im Schweizer Vergleich eine überdurchschnittliche Produktivität auf. Das gilt vor allem für den Handel und die Investitionsgüterindustrie, wie eine Auswertung der Statistik der Unternehmensstruktur 2012 des Bundesamtes für Statistik (BFS) durch Bakbasel zeigt.
Blick auf die Stadt Zug. (Bild: Stefan kaiser/Neue ZZ)

Blick auf die Stadt Zug. (Bild: Stefan kaiser/Neue ZZ)

Gemäss der am Dienstag von der Volkswirtschaftsdirektion veröffentlichten Resultate sind im Kanton Zug 103'270 Personen in 17'012 Betrieben beschäftigt. 77,5 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungssektor und 20,7 Prozent im Gewerbe- und Industriesektor. Lediglich 1,8 Prozent sind in der Land- und Forstwirtschaft tätig, während es in der Schweiz anteilsmässig fast doppelt so viele sind.

Die Branchenstruktur liege zwischen den Polen der Stadtkantone und der ländlichen Kantone, sei aber insgesamt näher an den urbanen Zentren wie Zürich, Genf oder Basel-Stadt, heisst es in der Mitteilung. Durchschnittlich beschäftigen die Betriebe vier Mitarbeitende, was in etwa dem Schweizer Durchschnitt entspricht.

Hingegen weist der Kanton Zug rund doppelt so viele Aktiengesellschaften und signifikant mehr Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) auf.

Die meisten arbeiten in der Stadt

Die bedeutendste Branche im Kanton Zug ist der Handel, gefolgt von den unternehmensbezogenen Dienstleistungen, der öffentlichen Verwaltung und Erziehung sowie der Investitionsgüterindustrie. Im schweizerischen Vergleich haben die öffentliche Verwaltung und Erziehung wenig Beschäftigte, die andern Branchen dagegen einen überdurchschnittlich hohen Anteil.

Innerhalb des Handels sei vor allem der Grosshandel für den Kanton Zug sehr wichtig, schreibt die Volkswirtschaftsdirektion. Im schweizerischen Vergleich überdurchschnittlich viele Beschäftigte weisen die Abteilungen Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben, Unternehmensberatung, Rechts- und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung auf.

Rund 60 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in den Städten Zug und Baar. In kleineren Gemeinden ist der Anteil des primären Sektors (Forst- und Landwirtschaft) deutlich höher als im kantonalen Durchschnitt. Zudem ist die Branchenspezialisierung in kleineren Gemeinden tendenziell ausgeprägter. (sda)

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