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SURSEE: Abrupter Abgang bei Calida

Der Chef der Marke Calida, Andreas Lindemann, verlässt das Textilunternehmen. Group CEO Reiner Pichler übernimmt interimistisch seine Funktion.
Calida Reiner Pichler (Bild: Pius Amrein, 25. Oktober 2016)

Calida Reiner Pichler (Bild: Pius Amrein, 25. Oktober 2016)

Die Mitteilung ist äusserst knapp gehalten: In drei Sätzen erklärt der Surseer Wäschehersteller Calida, dass der Chef der Marke Calida, Andreas Lindemann, die Firmengruppe «im besten gegenseitigen Einvernehmen» verlassen habe. Über die Gründe für den sofortigen Weggang von Lindemann hüllt sich Calida in Schweigen. Group CEO Reiner Pichler war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Mit einem Umsatzanteil von über 35 Prozent ist die Division Calida die grösste innerhalb der Gruppe, zu der auch die Millet Mountain Group (Outdoor), Aubade (Luxus-Lingerie), Oxbow (Surf-Marken) und Furniture (Möbel) gehören. Im letzten Geschäftsjahr legte die Marke Calida besonders stark zu, obwohl sie 40 Prozent ihres Umsatzes in der Schweiz erwirtschaftet. Die Kernmarke des Textilunternehmens steigerte den Umsatz um 1,9 Prozent auf 131 Millionen Franken und steuerte mehr zum Gewinn bei als noch vor einem Jahr.

Reiner Pichler übernimmt nun neben seiner Funktion als Group CEO interimistisch auch die Funktion von Andreas Lindemann, bis ein Nachfolger bestimmt ist. (mim)

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