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SURSEE: Online-Geschäft von Calida wächst

Die Calida-Gruppe mit Sitz in Sursee büsste im ersten halben Jahr an Umsatz ein. Ihre Gewinnzahlen steigerte sie aber deutlich. Während in den Läden der Verkauf stagniert, verdoppelte der Wäschehersteller die Internetverkäufe fast in der Zeit von Januar bis Juni.
Der Unterwäschehersteller Calida erhöht ihren Anteil an der französischen Sportbekleidungsfirma Lafuma. (Bild: Keystone)

Der Unterwäschehersteller Calida erhöht ihren Anteil an der französischen Sportbekleidungsfirma Lafuma. (Bild: Keystone)

Der Gruppenumsatz sank im Vergleich zum ersten halben Jahr des vergangenen Jahres um 1,9 Prozent auf 175,6 Millionen Franken. «Der Handel von Wäsche, Outdoor-Bekleidung und Outdoor-Möbeln war in den Zielmärkten rückläufig, insbesondere wegen weiterer Frequenzrückgänge im Einzelhandel. Auch der Einfluss des starken Frankens war nachhaltig spürbar», heisst es in der Mitteilung von Calida zum Halbjahresergebnis. Währungsbereinigt fiel der Umsatzrückgang mit einem halben Prozent deutlich kleiner aus.

Massiv mehr Gewinn

Dank weniger Ertragssteuern und einem guten Finanzergebnis schoss indes der Gewinn in die Höhe. Der Betriebsgewinn kletterte wegen der beiden einmaligen Ereignisse im ersten halben Jahr um 18,3 Prozent auf 5,8 Millionen Franken. Der Unternehmensgewinn nahm sogar über
70 Prozent auf 5,9 Millionen zu. Über das ganze Jahr betrachtet rechnet man bei Calida mit einer stabilen Entwicklung der Umsatz- und Gewinnzahlen. Sie würden im Rahmen des Vorjahres ausfallen, heisst es in der Medienmitteilung. Damals wuchs die Calida-Gruppe um rund 3 Prozent. «Umsatz und operatives Ergebnis bleiben stabil. Weitere Investitionen in E-Commerce und Digitalisierung könnten kurz- bis mittelfristig die Konzern-Profitabilität beeinflussen», schreibt Analyst René Weber von der Bank Vontobel in seiner Beurteilung.

Calida-Chef Reiner Pichler hat im Frühling das Jahr 2017 als Übergangszeit bezeichnet. Der Zukauf weiterer Textil- und Möbelmarken ist nicht vorgesehen, eine Phase der Konsolidierung ist im Gang. Investiert wird hingegen in den Onlinehandel. Im März kaufte Calida den deutschen Onlinehändler Reich Online Services, die im Onlinegeschäft einen Umsatz von 15 Millionen Franken erzielen. Der Kauf hinterliess im Halbjahresergebnis bereits deutliche Spuren: Das Verkaufsgeschäft im Internet wurde fast verdoppelt, der Umsatzanteil des Onlineverkaufs stieg von 3,6 auf 7,1 Prozent. An der Börse SPI verlor die Calida-Aktie gestern 1,92 Prozent.

Rainer Rickenbach

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