SURSEE: Weniger Most und weniger Umsatz bei Ramseier

Der Getränkehersteller Ramseier mit Sitz in Sursee hat im vergangenen Jahr weniger Umsatz erzielt. Hauptgrund ist der Rückgang an Aufträgen.

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Christian Consoni, CEO von Ramseier Suisse AG, vor der eigenen Mosteri. (Bild: Eveline Beerkircher (Sursee, 17. September 2015))

Christian Consoni, CEO von Ramseier Suisse AG, vor der eigenen Mosteri. (Bild: Eveline Beerkircher (Sursee, 17. September 2015))

Die Ramseier Suisse AG erzielte im vergangen Jahr einen Umsatz von 149,5 Millionen Franken, 5 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang führt Ramseier primär auf weniger Handelsmarken-Aufträge zurück. Auch in den Geschäftsfeldern Gastronomie und Detailhandel weist das Unternehmen ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau aus. Deutlich geringere Kundenfrequenzen und strukturelle Veränderungen im Gastronomiemarkt seien hier der Hauptgrund, teilt Ramseier Suisse AG am Donnerstag mit.

Während das Markengeschäft mit den Traditionsmarken Sinalco und Elmer Citro stagniert und leicht unter Vorjahresniveau bilanziert, wächst Ramseier wie auch das Convenience-Geschäft weiter an.

«Natürliche Getränke mit Schweizer Rohstoffen liegen weiterhin im Trend. Insbesondere bei der Marke Ramseier und Ramseier Schorle sei die zunehmende Nachfrage stark spürbar. 2017 werden wir ein neues Produkt lancieren», wird CEO Christian Consoni in einer Mitteilung zitiert. Weitere Angaben machte Consoni nicht.

Ramseier hat am Hauptsitz in Sursee im vergangenen Jahr 27 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung der Produktion und Logistik investiert (wir berichteten »).

Gesamthaft hat die Ramseier Suisse AG in den vier Schweizer Produktionsbetrieben über 183 Millionen Einheiten (2015: 189 Millionen) hergestellt und 41‘000 Tonnen Obst verarbeitet (2015: 42‘000 Tonnen Obst). Jährlich verarbeitet das Unternehmen mehr als die Hälfte der gesamten Schweizer Mostobsternte.

pd/rem