SWISS ICT AWARD: Letzte Preisvergabe in Luzern

Der wichtigste Preis der Schweizer Informatikindustrie wird 2018 nicht mehr in Luzern vergeben.

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Für die Schweizer Informatikbranche ist es ein fixer Punkt in der Agenda: Jedes Jahr im November treffen sich im KKL Luzern Hunderte Personen aus Forschung, Wirtschaft und Politik, um der Vergabe der begehrten Swiss ICT Awards beizuwohnen.

Der Preis wird auch dieses Jahr am 14. November im KKL vergeben – zum letzten Mal: «Der Award wird im nächsten Jahr nicht mehr in Luzern vergeben, sondern nach Zürich verlegt», bestätigt ein Sprecher der Organisatoren auf Anfrage. Parallel zur Vergabe der Preise findet im KKL jeweils auch das Swiss ICT ­Symposium statt. «Bezüglich des Sym­posiums ist man dabei, verschiedenste Abklärungen zu treffen, hier ist aber noch nichts spruchreif», sagt der Sprecher.

Zuger Firma unter den Nominierten

Für den diesjährigen Swiss ICT Award sind zehn IT-basierte Projekte und Unternehmen aus der Schweiz nominiert. Die Finalisten stammen aus den Regionen Zürich, Genfersee, Wallis, der Ost- und der Zentralschweiz. Nominiert ist auch das Zuger Jungunternehmen Why Wait, das mit seinem Projekt «SwissCognitive» die künstliche Intelligenz hierzulande zu einer Schlüsselindustrie entwickeln will. Why Wait ist für den sogenannten Newcomer Award nominiert. Nominiert ist für diesen Preis auch die Bricks & Bytes AG aus Zürich, die sich mit Crowdhouse.ch laut eigenen Angaben innerhalb von zwei Jahren als Schweizer Marktführer im Crowdinvesting-Bereich etabliert hat. Die Luzerner Kantonalbank ist seit dem Sommer 2016 an Bricks & Bytes beteiligt.

Der Swiss ICT Award wird seit dem Jahr 2004 an Unternehmen vergeben, die ein innovatives IT-basiertes Produkt oder einen IT-basierten Service auf den Markt gebracht haben. Die Umsetzung der Projekte muss in den letzten zwei Jahren zu einem massgeb­lichen Teil in der Schweiz statt­gefunden haben. (mim)