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Swiss Krono in Menznau: CEO Mauro Capozzo gibt Leitung ab

Der langjährige Chef des Schweizer Standorts in Menznau verlässt das Unternehmen. Mauro Capozzo arbeitete seit 1980 für den Holzverarbeiter.
Roman Schenkel, Maurizio Minetti
Mauro Capozzo, Leiter des Schweizer Standorts von Swiss Krono, nimmt den Hut. (Bild: Eveline Beerkircher, Menznau, 20. August 2015)

Mauro Capozzo, Leiter des Schweizer Standorts von Swiss Krono, nimmt den Hut. (Bild: Eveline Beerkircher, Menznau, 20. August 2015)

Heute Freitag hat der CEO von Swiss Krono, Mauro Capozzo, seinen letzten Arbeitstag bei Swiss Krono in Menznau. Er habe am Montag die Leitung des Standorts abgegeben, schreibt der Holzverarbeiter in einer Mitteilung. Das 1966 in Menznau gegründet Werk ist das Stammwerk der Gruppe und hiess bis 2016 Kronospan. Der 53-Jährige war mit wenigen Unterbrechungen seit 1980 in unterschiedlichen Funktionen für das Familienunternehmen tätig, davon 12 Jahre als CEO der Swiss Krono AG. Capozzo hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um neue berufliche Herausforderungen annehmen zu können.

Auf Anfrage unserer Zeitung wollte er nicht verraten, wo er künftig arbeiten wird. In einem Schreiben an Geschäftspartner und Freunde schreibt Capozzo, «nach über 30 äusserst positiven und erfolgreichen Jahren» breche er jetzt auf zu neuen Ufern.

«Mauro Capozzo hat jahrelang den Erfolg des Stammwerkes von Swiss Krono in Menznau massgeblich geprägt. Er hat das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten umsichtig, engagiert und klug geführt», lässt sich Martin Brettenthaler, CEO der Swiss Krono Group, zitieren. Unter Capozzos Leitung habe das Werk stets einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Gruppe geleistet und vor allem bei Produktinnovationen und Qualität branchenweite Massstäbe gesetzt. So hat Swiss Krono im September 2017 eine neue Spanplattenanlage in Betrieb genommen. Die Planung und Montage hatte zwei Jahre gedauert. Das Unternehmen hat die Inbetriebnahme damals als Meilenstein in der Firmengeschichte bezeichnet. 80 Millionen Franken wurden dafür investiert.

Verkaufschef übernimmt vorerst

Mit «schwierigen Zeiten» spricht der Gruppenchef in der Mitteilung wohl auch den Amoklauf mit vier Todesopfern an, der sich im Februar 2013 in der Kantine des Werks in Menznau ereignet hatte. Als Chef musste Mauro Capozzo das Unternehmen nach diesem tragischen Ereignis wieder zurück zur Normalität führen. Weiter sorgten Ende 2016 neue Schichtzeiten für Unmut bei der Belegschaft in Menznau.

Georg Mäder übernimmt die Leitung von Swiss Krono. (Bild: PD)

Georg Mäder übernimmt die Leitung von Swiss Krono. (Bild: PD)

Seinem Nachfolger übergebe Mauro Capozzo ein Werk, das für die Zukunft gut gewappnet sei, sagt Brettenthaler. Bis auf weiteres übernimmt Georg Mäder die Standortleitung bei Swiss Krono. Der 52-Jährige ist seit Anfang April in der Funktion des Chief Sales und Marketing Officer in der Konzernleitung der Gruppe tätig und übernimmt die Führung des Werkes in Menznau zusätzlich interimistisch zu seinen Aufgaben. «Georg Mäder ist für diese Aufgabe hervorragend geeignet und kann sich bei der Aufgabe in Menznau auf das bewährte Führungsteam mit Jürg Meier (kaufmännischer Direktor), Josef Hofer (technischer Direktor) und Roger Braun (COO) stützen», so Brettenthaler.

Swiss Krono beschäftigt aktuell am Standort Menznau knapp 490 Personen.

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