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SWISS LIFE: Erntezeit für die Aktionäre naht

Eine Dividendenerhöhung markiert den Abschluss eines trüben Kapitels in der jüngeren Geschichte des Versicherers.
Daniel Zulauf
Swiss Life ist einer von vielen Versicherungs-Konzernen in der Schweiz, die zukünftig vor Herausforderungen stehen könnten. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Swiss Life ist einer von vielen Versicherungs-Konzernen in der Schweiz, die zukünftig vor Herausforderungen stehen könnten. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Für den Swiss-Life-Chef Patrick Frost war 2017 ein besonders schwieriges Jahr. Der 49-Jährige wurde von einer Krebserkrankung heimgesucht und musste sich einer schweren Therapie unterziehen. Doch der Basler ging als Sieger aus dem Kampf hervor und zeigte sich gestern an der Medienkonferenz zur Jahresbilanz in bester Verfassung. Mitverantwortlich dafür waren selbst­redend auch die guten Geschäftszahlen, mit denen das Unternehmen die steigende Formkurve bestätigt, die seit Frosts Berufung zum CEO Mitte 2014 deutlich an Dynamik gewonnen hat.

Aus einem geringeren Ertrag hat Swiss Life im Berichtsjahr erneut mehr Gewinn gezogen. Das den Aktionären zurechenbare Ergebnis stieg um fast 10 Prozent auf gut 1 Milliarde Franken. Ausschlaggebend war einmal mehr die starke Zunahme des Gebührenertrages. Das Gebührengeschäft trägt inzwischen mit 442 Millionen Franken fast ein Drittel zum Betriebsgewinn des Konzerns bei und ist zum wichtigsten Gewinnpfeiler der Gruppe geworden. Konform mit der 2015 von Frost ausgegebenen Strategie verdient Swiss Life nun mehr Geld mit Beratungsleistungen und Vermögensanlagen für Drittkunden als mit der Versicherung biometrischer Risiken – der Grundfunktion jedes Lebensversicherers.

Probleme aus Finanzkrise hinter sich gelassen

Trotz des intensiven Wettbewerbs um die Versicherung von Risiken wie Todesfall oder Invalidität und ungeachtet der nicht zuletzt gesetzlich eingeschränkten Gewinnmöglichkeiten aus der Anlage von Vorsorgegeldern hat Swiss Life die Probleme aus der Finanzkrise nun endgültig hinter sich gelassen. Der offenkundige Beleg dafür ist die kräftige Dividendenerhöhung um fast ein Viertel auf 13.50 Franken pro Aktie. Die Ausschüttung ist der sichtbare Beleg für die gestärkte Solvenz des Versicherers, die in den kritischen Jahren 2008 und 2009 stark gelitten hatte und 2011 durch die Einführung eines markant verschärften Solvenzregimes durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht noch einmal strapaziert worden war. Mittlerweile glänzt die Swiss Life mit Solvenzquoten, um die sie mancher Mitbewerber beneiden dürfte.

Daniel Zulauf

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