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«Swiss Skies» weiterhin am Boden: Wagemutiges Airline-Projekt muss seinen Start verschieben

16 Flugzeuge und 100 Millionen Startkapital waren das Ziel, um Mitte 2019 abheben zu können. Doch die Gründer der bisher nicht existierenden Airline «Swiss Skies» müssen zurückkrebsen.
Benjamin Weinmann
Die Gründer von "Swiss Skies" (von links): Harald Vogels, Philippe Blaise, Armin Bovensiepen and Alvaro Oliveira beim Presse-Event am 14. September 2018 in Basel. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die Gründer von "Swiss Skies" (von links): Harald Vogels, Philippe Blaise, Armin Bovensiepen and Alvaro Oliveira beim Presse-Event am 14. September 2018 in Basel. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Vergangenen Herbst wurden die wagemutigen Pläne publik: Mitte 2019 sollte die neue Langstreckenairline «Swiss Skies» mit bis zu 16 Flugzeugen ab Basel starten. Über 5000 neue Stellen würden dadurch in der Region entstehen, frohlockten die Gründer, vier in der Öffentlichkeit unbekannte Manager mit Aviatik-Hintergrund.

Und seither? Funkstille. Zuletzt wollte die Firma, die bisher nur auf dem Papier existiert, im ersten Quartal dieses Jahres Informationen zu den Fortschritten kommunizieren. Daraus wurde nichts. Und das dürfte bis auf weiteres so bleiben. Ein Sprecher sagt auf Anfrage, man würde gerne Informationen geben. «Natürlich am liebsten positive.» Dies sei heute aber noch nicht möglich. Neu geht «Swiss Skies» davon aus, im Herbst «substanzielle Nachrichten» verkünden zu können. Der Start Mitte Jahr ist somit Makulatur.

Dennoch betont der Sprecher: «Das Team arbeitet weiterhin intensiv am Gelingen des Vorhabens.» Bis Ende 2018 hätten 50 Millionen Franken an Kapital generiert werden sollen. Für den Start sind 100 Millionen vorgesehen.

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