Krankenversicherung
Sympany macht trotz weniger Kunden ein Drittel mehr Gewinn

Beim Krankenversicherer Sympany ist die Zahl der Versicherten im vergangenen Jahr weiter gesunken. Unter anderem dank mehr Effizienz konnte das Unternehmen mit Sitz in Basel jedoch seinen Gewinn um 33 Prozent auf 21,6 Mio. Franken steigern.

Merken
Drucken
Teilen
Eine Frau zeigt ihre Versichertenkarte von Sympany (Archiv)

Eine Frau zeigt ihre Versichertenkarte von Sympany (Archiv)

Keystone

Sympany-Geschäftsführer Ruedi Bodenmann beurteilt das 2012 erzielte Ergebnis in einer Mitteilung vom Mittwoch als "sehr erfreulich". Er stellt den Versicherten für 2014 eine "sehr moderate Prämienrunde" in Aussicht.

Die Erosion des Kundenstamms setzte sich bei Sympany auch im vergangenen Jahr fort, wenn auch verlangsamt. So sank die Zahl der Privatkunden um 6576 auf 203'097. Bei den Grundversicherten wurde ein Rückgang um 4545 auf 164'485 registriert. Um 72 auf 12'250 ging zudem die Zahl der Unternehmenskunden zurück.

Das Prämienvolumen sank um 75 Mio. Fr. auf 919 Mio. Franken. Davon entfielen 590 Mio. Fr. oder 43 Mio. Fr. weniger als im Vorjahr auf die obligatorische Grundversicherung. Demgegenüber fielen die Nettoleistungen mit 781 Mio. Fr. um 43 Mio. Fr. geringer aus als 2011.

Den Betriebsaufwand konnte Sympany um 22 Prozent auf 113 Mio. Fr. senken. Die Zahl der Vollzeitstellen ging von 498 auf 471 zurück.