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TAGESKARTEN: Diese Skigebiete werden teurer

Nicht nur die Rigi-Bahnen erhöhen die Preise: Auch andere Betreiber passen ihre Tarife an. Als Gründe werden Investitionen in neue Bahnen und Beschneiungsanlagen genannt.
Federico Gagliano
Ein Sessellift auf dem Titlis. Bild: Roger Grütter (1. November 2016)

Ein Sessellift auf dem Titlis. Bild: Roger Grütter (1. November 2016)

Gestern wurde bekannt, dass die Rigi-Bahnen ihre Preise für Tageskarten von 47 auf 50 Franken erhöhen. Die Rigi ist nicht der einzige Wintersportort in der Zentralschweiz, der die Preise anpasst.

Auch auf dem Titlis steigt der Preis erstmals seit 2012, von 62 auf 65 Franken. Titlis-Marketingleiter Peter Reinle begründet die Erhöhung durch die Investitionen, die innerhalb der letzten Jahre getätigt wurden. Einerseits wurde letzten Dezember eine neue Gondelbahn eingeweiht, andererseits wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 20 Millionen für eine neue Beschneiungsanlage investiert. Dank der Anlage sind einige Pisten bereits seit letzter Woche geöffnet, rund 500 Skifahrer waren am Montag bereits auf der Piste, am Wochenende sogar 2000.

Einen leichten Anstieg gibt es auch bei der Skiarena Andermatt-Sedrun: Die Tageskarte kostet 60 statt wie bisher 59 Franken. Auch dort wurde das Angebot erweitert: Neben neuen Beschneiungsanlagen sind zwei neue Sesselbahnen dazugekommen. Die Skiarena arbeitet an einem flexiblen Preismodell, bei dem je nach Wetter, Zeit, Schneeverhältnissen und Wochentag andere Preise erhoben werden (Ausgabe vom 14. November 2016). Infolge dieser Preiserhöhungen wird auch der Schneepass Zentralschweiz teurer. Dieser steigt von 1100 auf 1130 Franken für Erwachsene. Es sei eine «mode­rate Preiserhöhung» sagt Adrian Bühlmann, Geschäftsführer des Verbandes Transportunternehmungen Zentralschweiz (TUZ). TUZ führt das Produktemanagement des Schneepasses. «Der Pass liegt nur 25 Prozent über einem Gesamtwinter-Saisonpass der Titlis-Bahnen», vergleicht er. «Ein grosser Vorteil ist, dass mit dem Schneepass das Anstehen an der Kasse wegfällt», erklärt er weiter. Im Schneepass ist der Zugang zu 13 Skigebieten in der Zentralschweiz enthalten. Im Jahr nutzen zwischen 1300 und 1400 Skifahrer das Angebot.

Bei anderen Wintersport­orten ändert sich nichts an den Tarifen (siehe Tabelle). Auf der Klewenalp-Stockhütte sinken die Preise sogar, wenn man erst ab 13 Uhr Ski fahren geht. Die Praxis ist nicht neu: Die Konkurrenz bietet ähnliche Preismodelle bereits seit längerem an.

Federico Gagliano

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