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TECHNOPARK: Mehr Millionen für Luzerner Start-ups

Die Jungunternehmen im Technopark Luzern sammelten im vergangenen Jahr 8,5 Millionen Franken – fast zwei Drittel mehr als im Vorjahr.
Blick auf das Gebäude des Technoparks in Root. (Archivbild LZ)

Blick auf das Gebäude des Technoparks in Root. (Archivbild LZ)

Das vergangene Jahr war ein erfolgreiches für die Jungunternehmen im Technopark Luzern in Root. Die dort eingemieteten Start-ups haben Kapitalrunden in der Höhe von insgesamt 8,5 Millionen Franken abgeschlossen, wie Geschäftsleiter Hansruedi Lingg berichtet. «Unsere Hauptaufgabe ist es, Start-ups durch systematischen Risikoabbau finanzierbar zu machen und bei der Finanzierung durch Business Angels behilflich zu sein», erklärt Lingg. Entsprechend seien die 8,5 Millionen für den Technopark eine wichtige Erfolgskennzahl.

Die Kapitalrunden der Luzerner Jungfirmen werden in den Swiss Venture Capital Report einfliessen, der vom Online-News­portal Startupticker.ch in Zusammenarbeit mit der Investorenvereinigung Seca jedes Jahr realisiert wird. Im Report des vergangenen Jahres hatte der Technopark Luzern 5,5 Millionen Franken ausgewiesen; die Summe ist heuer also um fast zwei Drittel gestiegen. Zudem war der Kanton Luzern nach der Anzahl Start-up-Finanzierungen schweizweit auf Rang 4 vorgestossen. Der neuste Report wird Ende Januar veröffentlicht.

Kryptofinanzierungen werden nicht gezählt

Welche Jungunternehmen im Technopark Luzern wie viel Geld von welchen Investoren anlocken konnten, geben die Verantwortlichen nicht bekannt. «Die meisten Business Angels möchten, dass sowohl der finanzierte Betrag wie auch ihr Name nicht veröffentlicht wird», erklärt Lingg.

Die neun Start-ups, die Finanzierungsrunden abschliessen konnten, sind: Amphasys (Zellanalysesysteme für Forschungsinstitute), Avantyard (Kompost­eimer Freezyboy, der den Küchenabfall kühlt), Probylas (Lösungen für das Kunststoffschweissen), Monarch Bioimplants (Produkte für Krebstherapien), Magcath (medizinisches Einwegprodukt zur Behandlung von Harninkontinenz bei Frauen), Smolsys (Glasversiegelung von Mikrotechnik-Bauteilen), Twenty Green (probiotischer Futterzusatz), RKLAB (druckerzeugendes Dieseleinspritzsystem) sowie Signifikant Solutions (Spezialist für Campaigning und Daten).

Bei der Zählung wurden nur Beträge über 50 000 Franken erfasst. Initial Coin Offerings (ICO), also Finanzierungsrunden mittels der Herausgabe neuer Kryptowährungen, wurden nicht berücksichtigt. So ist in Root seit kur-zem die Foodcoin Group präsent, die den direkten Handel zwischen Produzenten und Konsumenten in der internationalen Lebensmittelbranche vorantreiben will.

Maurizio Minetti

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