Tezos schliesst Millionenvergleich

Die in Zug ansässige Tezos Stiftung hat sich mit Klägern in den USA auf einen Vergleich in Höhe von 25 Millionen Dollar geeinigt. 

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(cg) Wie das Finanzportal «finews.ch» berichtet, wird die in Zug ansässige Tezos Stiftung die Klagen von Investoren in den USA mit einer Zahlung von 25 Millionen Dollar beilegen. Tezos hatte im Sommer 2017 die grösste Schweizer Krypto-Finanzierungsrunde (ICO) abgeschlossen und dadurch mehr als 230 Millionen US-Dollar eingenommen. Beteiligte Investoren reichten jedoch Klage ein. Tezos habe den «Tezzie»-Token als Anlageinstrument vermarktet. Die Zahlungen seien jedoch als Spendenbeiträge deklariert worden. Dies habe den Beteiligten am Tezos-Projekt ermöglicht, Millionen abzuzweigen. Tatsächlich war das Projekt einer neuartigen Blockchain kurz nach der Finanzierungsrunde wegen einem heftigen Streit zwischen den Beteiligten zum Erliegen gekommen. Inzwischen wurde aber erfolgreich ein Neustart geschafft. 

Präsident des Blockchain-Projekts Tezos: «Wir haben genug Geld für die Zukunft»

Das Zuger Projekt Tezos will nach dem erbitterten Streit im vergangenen Jahr nun die Blockchain-Technologie auf eine neue Stufe hieven. In Zug bezahlt Tezos Steuern, schafft Jobs und gründet einen Coworking-Space. Doch der Geist von Tezos ist dezentral. Stiftungsratspräsident Ryan Jesperson nimmt erstmals ausführlich Stellung.
Interview: Livio Brandenberg