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TOURISMUS: Google fordert von Schweizer Firmen mehr Mut

Der amerikanische Technologiekonzern vermisst bei Schweizer Firmen die Bereitschaft zum Risiko. Doch es gibt eine prominente Ausnahme.
Dominik Buholzer
Blick auf das Google-Gebäude in Zürich (Archivbild). (Bild: Ennio Leanza / Keystone)

Blick auf das Google-Gebäude in Zürich (Archivbild). (Bild: Ennio Leanza / Keystone)

Die Aufmerksamkeit war ihm gewiss. Philipp Ries, Industry Leader bei Google Switzerland, sprach am vergangenen Donnerstag am Swiss Travel Summit, dem grossen Stelldichein der Schweizer Reiseindustrie, über Trends und Veränderungen aus der Sicht des amerikanischen Technologiekonzerns.

Google wird in der Reisebranche immer mehr als Konkurrent wahrgenommen. Ob mit «Google flights», «Google hotels» oder wie jüngst mit dem mobilen Reisebegleiter «Google Trips»: Google drängt immer weiter in den Tourismus vor. Wohin genau die Reise geht, verriet Ries nicht. Er betonte aber, dass der Konzern nicht zwingend mit all seinen Diensten Geld verdienen will: «Wichtig ist für uns, dass wir relevant bleiben.»

Und genau in diesem Punkt üben sich laut Ries Schweizer Unternehmen zu sehr in Zurückhaltung. «Die Schweizer Unternehmen müssen mehr den Mut haben, international etwas zu bewegen, die Dinger grösser zu denken», sagte er.

Hotelplan Group: Google-Projekt gut gestartet

Explizit ausgenommen von dieser Kritik ist die Hotelplan-Gruppe. Der grösste Schweizer Reisekonzern testet seit diesen Sommer zusammen mit Google ein neues Buchungssystem. Bedfinder, so die Bezeichnung des neuen Dienstes, wird derzeit vorerst ausschliesslich in Nordamerika angeboten und soll die Suche und das Buchen von Pauschal- arrangements vereinfachen.

Die Zwischenbilanz fällt positiv aus: «Die ersten Erfahrung mit unserem Projekt zusammen mit Google sind sehr positiv, und bereits nach den ersten Monaten können wir sagen, dass es unsere ersten Erwartungen sogar übertroffen hat», sagt Hotelplan- Group-Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir. Google will laut Ries den Dienst in einem zweiten Schritt nun auch in Grossbritannien anbieten.

Ob Bedfinder von Hotelplan Group auch mal in der Schweiz über Google abgerufen kann, ist derzeit noch völlig offen. Laut Ries will Google nun zuerst einmal in Grossbritannien weitere Erfahrungen sammeln. Danach sehe man weiter.

Dominik Buholzer

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