Energie

Transocean scheitert mit Rekurs vor Zuger Verwaltungsgericht

Der Ölplattform-Betreiber Transocean ist mit einem Rekurs vor dem Zuger Verwaltungsgericht gescheitert: Das Unternehmen kann somit weiterhin keine Nennwertreduktion in Höhe von 1 Mrd. Dollar durchführen.

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Wegen hängigen Klagen darf Transocean keine Nennwertreduktion von 3.44 je Aktie durchführen

Wegen hängigen Klagen darf Transocean keine Nennwertreduktion von 3.44 je Aktie durchführen

Keystone

Das Zuger Handelsregisteramt weigert sich wegen hängiger Klagen gegen Transocean im Zusammenhang mit der Ölpest im Golf von Mexiko, die erste Tranche der Nennwertwertreduktion des in Steinhausen ansässigen Ölplattform-Betreibers einzutragen.

Nach dem abschlägigen Entscheid des Zuger Verwaltungsgerichts erwägt Transocean den Gang vor das Bundesgericht, wie es in der Mitteilung vom Freitag heisst.

Die Aktionäre von Transocean hatten im Mai an der Generalversammlung einer Nennwertreduktion von 3.44 Fr. je Aktie zugestimmt. Das Handelsregisteramt teilte in der Folge aber mit, der Antrag auf eine Eintragung der Reduktion müsse aufgrund der zahlreichen in den USA gegen Transocean eingereichten Klagen vertieft geprüft werden. Schliesslich kam es dem Antrag nicht nach.

Transocean hatte im Auftrag von BP die Ölförderplattform betrieben, die im Frühling die Ölpest im Golf von Mexiko verursacht hatte.