Banken
UBS schränkt Home Office ein - Banker sollen blaugemacht haben

Ein ranghoher UBS-Manager stellt verschärfte Homeoffice-Regeln auf. Mitarbeiter hatten am Freitag vermehrt einen Homeoffice-Tag bezogen und waren nur schlecht erreichbar. Homeoffice bleibe die Ausnahme, so der Group Chief Marketing Officer der UBS.

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Homeoffice soll bei der UBS eine Ausnahme bleiben.

Homeoffice soll bei der UBS eine Ausnahme bleiben.

Keystone

In einem E-Mail, das in Auszügen der «Schweiz am Sonntag» vorliegt, stellt ein ranghoher UBS-Manager verschärfte Homeoffice-Regeln auf.

Johan Jervøe, Group Chief Marketing Officer, ist der Kragen geplatzt, nachdem einige Mitarbeiter vermehrt am Freitag einen Homeoffice-Tag bezogen haben und nur schlecht erreichbar waren.

Im E-Mail an seine Mitarbeiter bezeichnet der Manager die Möglichkeit, zu Hause zu arbeiten, als ein Privileg, das man nicht missbrauchen dürfe.

Homeoffice bleibe die Ausnahme und nicht die Regel. Jervøe will die Arbeit zuhause nur noch unter strengen Auflagen erlauben.

Betroffen sind Mitarbeiter im Bürokomplex bei der Zürcher Europaallee. Vor zwei Jahren eröffnete die UBS in der Nähe des Hauptbahnhofes Zürich ein Verwaltungsgebäude für 2400 Mitarbeiter.

Da nur 2000 Pulte zur Verfügung stehen, war Homeoffice von Beginn weg wichtiger Bestandteil des Arbeitsplatzmodells. (sha)