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US-Ranking: Die Schweiz ist das vertrauenswürdigste Land der Welt

Über Sinn oder Unsinn der Ranglisten und Bewertungen von Staaten lässt sich mit Fug streiten. Das jüngste in den USA erstellte Ranking dürfte hierzulande dennoch für Aufsehen sorgen.
Balz Bruppacher
Die Schweiz geht hoch hinaus – je nach betrachtetem Ranking. Bild: Pius Amrein (31. Juli 2018)

Die Schweiz geht hoch hinaus – je nach betrachtetem Ranking.
Bild: Pius Amrein (31. Juli 2018)

Eben noch wurde das Selbstbewusstsein des Landes durch die Nachricht erschüttert, dass die Schweiz vom Podest gestürzt sei. Und zwar im jüngsten Ranking des Weltwirtschaftsforums WEF über die Wettbewerbsfähigkeit.

Schlimmer noch: Ausgerechnet Deutschland hat uns dabei überholt. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass die Schlech­terstellung vor allem die Folge einer neuen Methodik ist, mit der die WEF-Experten ihre Rangliste erstellten.

Bevor sich das Land nun vor lauter Selbstzweifeln zu hintersinnen beginnt, sei der Blick auf ein brandneues Ranking gelenkt: Es kommt aus den USA – ausgerechnet, ist man versucht zu sagen – und attestiert der Schweiz einen Erdrutschsieg. So die Worte von Barbara Brooks Kimmel von der Organisation «Trust Across America – Trust Around the World», die das Ranking erstmals erstellt hat. Es geht um die Vertrauenswürdigkeit von Ländern, die aufgrund von 14 Kriterien bewertet wurde.

USA folgen erst auf Platz 20 der Rangliste

Mit 66 Punkten – je tiefer die Punktezahl, desto höher das Vertrauen in das Land – schwang die Schweiz obenaus. Auf Platz 2 folgt mit einem Abstand von 36 Punkten Norwegen, vor Dänemark (119 Punkte), Kanada (120), Schweden (125) und Finnland (131). Österreich und Deutschland belegten die Ränge 10 und 11. Erst an 20. Stelle folgen die USA mit 369 Punkten. Ganz am Schluss der 57 Länder umfassenden Liste liegt Nigeria mit 1432 Punkten. Ähnlich schlecht schnitten Pakistan, Ägypten, die Ukraine, Russland, Vietnam und China ab, die alle über 1000 Punkte erhielten.

Abgeschlagen beim Gesundheitswesen

Für die Bewertung stützte sich die vor zehn Jahren unter dem Eindruck der Finanzkrise gegründete Organisation auf Daten von Dritten, darunter die Weltbank, die Weltgesundheitsorganisation, die US-Denkfabrik ­Heritage Foundation und das Georgetown Institute for Women, Peace and Security. Die 14 Kategorien betreffen unter anderem Korruption, Wettbewerbsfähigkeit, Reputation, Nachhaltigkeit, Wirtschaftsfreiheit, Gesundheitswesen, Frauenrechte und sozialer Fortschritt.

Das Glanzergebnis der Schweiz ist dem Umstand zu verdanken, dass das Land in 10 der 14 Kategorien unter die Top fünf der untersuchten Staaten kam. Anders als im WEF-Ranking belegte die Schweiz hier punkto Wettbewerbsfähigkeit noch immer Platz 1. Lediglich mittelmässig fiel jedoch die Einschätzung des Gesundheitswesens aus, wo es die Schweiz bloss auf Platz 20 der Rangliste schaffte.

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