V-Zug legt guten Börsenstart hin

Bereits der erste Kurs des Haushaltsgeräteherstellers lag deutlich über dem Buchwert.

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Produktion von V-Zug-Waschmaschinen am Firmenstandort in Zug.

Produktion von V-Zug-Waschmaschinen am Firmenstandort in Zug.

Bild: Stefan Kaiser (17. März 2020)

(gr) Nach langer Vorlaufzeit war es heute Donnerstag so weit: Die Aktien des Haushaltsgeräteherstellers V-Zug wurden zum ersten mal separat an der Schweizer Börse gehandelt. Zuvor war V-Zug Teil der Industriegruppe Metall Zug gewesen. Die Valoren von Metall Zug, die in zwei verschiedenen Kategorien kotiert sich, hatten gestern folglich den Spin-off zu verkraften. Dies führte dazu, dass sich ihr Wert gegenüber dem Vortag um fast ein Drittel verringerte.

V-Zug, das sich im Rahmen des Börsengangs kein zusätzliches Kapital beschafft hatte, legte demgegenüber einen guten Start hin. Die ersten gehandelten Aktien wechselten zu einem Preis von 72 Franken den Besitzer. Am Ende des Tages notierte der Kurs bei knapp über 78 Franken. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen Franken. Verglichen mit dem reinen Buchwert des Unternehmens von rund 351 Millionen Franken stellt dies einen Aufschlag von mehr als 40 Prozent dar.

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