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VALENTINSTAG: Verliebte sorgen für Engpässe bei Blumen

Heute ist der Tag der Liebenden. Speziell in der Blumen- und Schokoladenbranche schiessen heute die Verkaufszahlen in die Höhe.
Sherin Häring
Rosen gelten als beliebtes Geschenk zum Valentinstag. (Bild: Keystone)

Rosen gelten als beliebtes Geschenk zum Valentinstag. (Bild: Keystone)

Am heutigen Valentinstag stürmen Verliebte die Läden und kaufen Geschenke für ihre Liebsten. Ein paar Pralinen, eine Rose oder doch lieber etwas Ausgefallenes? An der Frage nach dem perfekten Liebesbeweis scheiden sich die Geister. Fest steht jedoch, dass die Liebesgeschenke die Kassen am Valentinstag klingeln lassen. So liegt der Gesamtumsatz am 14. Februar bei Coop laut Sprecher Ramón Gander jeweils rund 10 Prozent höher als an einem normalen Wochentag.

Mehr Blumen als am Muttertag

Für die Migros ist der Valentinstag bei den Rosen der umsatzstärkste Tag im Jahr. Der Schweizerische Floristenverband (SFV) bestätigt, dass am 14. Februar mehr Blumen gekauft werden als am Muttertag. Sowieso werde der Valentinstag immer wichtiger. «Besonders bei jungen Menschen gewinnt er an Bedeutung, während die älteren Generationen eher noch den Muttertag pflegen», sagt SFV-Geschäftsleiter Urs Meier.

Der Valentinstag macht mit 40 Millionen Franken rund 5 Prozent des 800 Millionen Franken grossen Gesamtumsatzes der Blumenbranche aus. Werden sämtliche Pflanzen mit eingerechnet, erwirtschaftet die Branche laut einer Schätzung der Vereinigung des Schweizerischen Blumengrosshandels gar 1,4 Milliarden Franken jährlich. Damit ist die Branche umsatzmässig grösser als der gesamte Schweizer Buchhandel.

Importweltmeister Schweiz

Da der Valentinstag – im Gegensatz zum Muttertag – weltweit gleichzeitig stattfindet, kommt es zu Engpässen im Blumenmarkt. «Die Versorgung der Blumengeschäfte ist für Import und Grosshandel eine Herausforderung», sagt Thomas Bähler, Geschäftsführer der Vereinigung des Schweizerischen Blumengrosshandels. Ein Grossteil der Blumen stammt aus Ländern der Südhalbkugel wie Ecuador oder Kenia, da in Europa die Produktion im Winter klein ausfällt. Holland und Deutschland sind dabei zentrale Handelsplattformen.

Klassiker sind angesagt

Obwohl Orchideen oder Tulpen ebenfalls willkommene Präsente sind, bleibt der Klassiker – die langstielige rote Rose – die meistverkaufte Blume am Tag der Liebe. Im Allgemeinen machen Rosen etwa die Hälfte des Blumengeschäfts aus. Jährlich importiert die Schweiz bis zu 20 000 Tonnen Schnittblumen für den Binnengebrauch und belegt damit europaweit Platz 5, wie die Vereinigung des Schweizerischen Blumengrosshandels mitteilt. Wertmässig und pro Kopf gerechnet ist die Schweiz sogar Weltmeister im Blumenimport.

Auch im Pralinengeschäft ist der Valentinstag ein erster Saisonhöhepunkt. Für Lindt & Sprüngli hat der 14. Februar «einen sehr hohen Stellenwert». Der Schokoladehersteller sieht sich als Wegbereiter dafür, dass Schokolade eine echte Alternative zum Blumenstrauss geworden ist. «Vor einigen Jahren war der Valentinstag im Schweizer Detailhandel noch weniger präsent, schon gar nicht mit Pralinen», teilt der Erfinder der Lindor-Kugeln mit.

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