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Valiant warnt vor Risiken im Hypothekarmarkt

Im Bereich der Renditeliegenschaften fehlen der Bank Hypotheken im Umfang von 80 bis 90 Millionen Franken. Ein bewusster Entscheid.
Valiant-Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher (links) und CEO Markus Gygax während einer Bilanzmedienkonferenz in Bern. (Bild: Peter Klaunzer, 5. März 2014)

Valiant-Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher (links) und CEO Markus Gygax während einer Bilanzmedienkonferenz in Bern. (Bild: Peter Klaunzer, 5. März 2014)

Die Valiant Bank hat beim Wachstum im ersten Halbjahr «angesichts der steigenden Risiken auf dem Immobilienmarkt Tempo herausgenommen», wie es in einer Mitteilung heisst. Der Schweizer Immobilienmarkt berge im Moment bekanntlich grössere Risiken bei Renditeobjekten. Da Valiant ihre vorsichtige Risikopolitik nicht anpassen wolle, schliesse sie «das eine oder andere Geschäft» bewusst nicht ab, erläutert die Bank.

«Im Bereich der Renditeliegenschaften fehlen uns Hypotheken im Umfang von 80 bis 90 Millionen Franken», sagt CEO Markus Gygax: «Wir wachsen lieber langsamer, dafür rentabel.»

Die Ausleihungen stiegen insgesamt um 0,8 Prozent auf 23,7 Milliarden Franken. Die Hypotheken erreichten 22,2 Milliarden Franken, was einem Plus von 1,1  Prozent entspricht. Die Kundengelder sanken um 1,7 Prozent auf 18,4 Milliarden Franken. Aufgrund des anhaltenden Drucks auf die Zinsmarge trennte sich Valiant nach eigenen Angaben bewusst von teuren Kundengeldern von Grosskunden.

Triba-Integration drückt auf die Kosten

Der Konzerngewinn nach sechs Monaten stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 14,5 Prozent auf 59,8 Millionen Franken. Sowohl das Zinsergebnis als auch die Erträge aus dem Handels- und Kommissionsgeschäft legten zu. Die Kosten stiegen um 4,0 Prozent auf 113,9 Millionen Franken. Die Gründe für die höheren Aufwendungen sind die Integration der Triba Partner Bank AG mit Sitz in Triengen sowie die Expansion in neue Marktgebiete.

Im laufenden Jahr will die Bank wie angekündigt neue Standorte in Vevey (November) und Nyon (Januar 2019) eröffnen. Zudem sind diverse digitale Dienstleistungen geplant wie beispielsweise eine Online-Terminvereinbarung für Kunden. Schliesslich soll der neu gestaltete Filialtyp von Valiant mit der Kombination von digitalen und persönlichen Dienstleistungen in weiteren bestehenden Geschäftsstellen umgesetzt werden. (mim)

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