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Vier Verfahren gegen Pilatus Flugzeugwerke

Der Bund führt derzeit offenbar vier Verfahren gegen die Pilatus Flugzeugwerke mit Sitz in Stans. Es geht um Verbindungen des Flugzeugbauers zu Staaten, die in den Jemen-Krieg involviert sind.
Das Betriebsareal der Pilatus Flugzeugwerke in Stans, fotografiert vom Stanserhorn. (Bild: Pius Amrein, 27. Juli 2018)

Das Betriebsareal der Pilatus Flugzeugwerke in Stans, fotografiert vom Stanserhorn. (Bild: Pius Amrein, 27. Juli 2018)

(zfo) Ende Oktober 2018 wurde öffentlich, dass das Aussendepartement gegen den Flugzeughersteller Pilatus wegen Support-Aufträgen mit Saudi-Arabien ein Verfahren eröffnet hat. Bereits damals berichteten wir, dass auch Geschäfte mit anderen Staaten untersucht werden:

Welche Staaten dies genau sind, machte nun der «Tagesanzeiger» publik. Die Zeitung berichtet, dass Pilatus-Mitarbeiter auch in Katar, Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten die jeweiligen Luftwaffen unterstützen. Diese Länder sind oder waren Teil der von Saudi-Arabien angeführten Koalition im Luftkrieg gegen den Jemen. Der Konflikt forderte bisher rund 10'000 Menschenleben.

Ermittelt werde, da es die Firma verpasst haben soll, das Schweizer Aussendepartement über diese Aufträge zu informieren, obwohl eine Meldepflicht bestehe. Der Bund ermittle nun in vier Verfahren.

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