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VERSICHERUNGEN: EU-Marktöffnung für Versicherer kein vorrangiges Ziel

Freier Zugang zum EU-Markt? Die Schweizer Versicherer orten auf einmal zu viele Nachteile. Verbandspräsident Urs Berger erklärt den Kurswechsel.
Interview Balz Bruppacher
Urs Berger erklärt, warum die Situation für Schweizer Versicherer eine andere ist als für Banken. (Bild: Pixsil/Renate Wernli)

Urs Berger erklärt, warum die Situation für Schweizer Versicherer eine andere ist als für Banken. (Bild: Pixsil/Renate Wernli)

Die Versicherungswirtschaft ändert ihre Prioritäten in der Finanzplatzstrategie. Der Marktzugang in Europa stehe zurzeit nicht mehr zuoberst, sagte Urs Berger, Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV), im Interview der «Zentralschweiz am Sonntag». Die Versicherungen befürchten von einer Marktöffnung Konkurrenznachteile, weil die Regulierung in der EU auf einem tieferen Niveau ist als in der Schweiz. Die Assekuranz geht damit auch auf Distanz zur Finanzplatzstrategie der Banken. Er befürchte aber nicht, dass es wegen der Frage der Marktöffnung zu einer Spaltung komme, sagte Berger. Er nahm auch zu den Spannungen mit Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf wegen des Scheiterns der Totalrevision des Versicherungsvertragsgesetzes Stellung. Die Situation sei nicht einfach. Er hoffe aber, dass man letztlich einen gemeinsamen Nenner finde. Den Vorwurf, die Versicherungen hätten Wortbruch begangen und im Parlament für eine Rückweisung des Gesetzes lobbyiert, liess Berger nicht gelten. Auf das Verhältnis zur Finanzmarktaufsicht Finma angesprochen, sagte er: «Wir hatten in den letzten Jahren eigentlich eine zweckdienliche Streitkultur mit der Finma.» Berger war auch als Kandidat für das Präsidium des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse im Gespräch. Der langjährige Konzernchef und jetzige Verwaltungsratspräsident der Mobiliar winkte aber ab: «Ich stehe nicht zur Verfügung.»

Das ausführliche Interview lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.

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