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Letzter Schweizer Syngenta-Topkader neu bei EMS im Verwaltungsrat

Syngenta-Konzernleitungsmitglied Christoph Mäder wird Verwaltungsrat bei Magdalena Martullo-Blocher. Und tritt aus dem Vorstand von Economiesuisse zurück.
Balz Bruder
Christoph Mäder, Leiter der Syngenta-Rechtsabteilung, wechselt zur EMS-Gruppe. Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 5. Februar 2014)

Christoph Mäder, Leiter der Syngenta-Rechtsabteilung, wechselt zur EMS-Gruppe. Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 5. Februar 2014)

Er wird als jener Spitzenmanager in die Syngenta-Geschichte eingehen, der als letzter Schweizer der obersten Führungsriege des Basler Agrochemiegiganten angehört haben wird: Christoph Mäder – am Samstag 59-jährig geworden – wird das von ChemChina übernommene und seit jüngst von Sinochem-Chef Ning Gaoning präsidierte Unternehmen (Ausgabe vom 19. Juli) Ende Monat verlassen. Er war seit 1999 Leiter der Rechtsabteilung.

Nun ist auch klar, wohin Mäders berufliche Reise führen wird – weg von exekutiven Funktionen, hin zur strategischen Ebene. Dem Lonza-Group-Verwaltungsrat gehört der in Hergiswil NW wohnhafte Aargauer Jurist und Rechtsanwalt bereits an, im August wird das Verwaltungsratsmandat bei der EMS-Group dazukommen. Jedenfalls ist Mäder zur Wahl am 11. August vorgeschlagen. Er soll als zusätzliches Mitglied Einsitz nehmen und dem Vergütungsausschuss angehören.

Mäder und Blocher waren einander nicht immer grün

Die Zuwahl macht durchaus Sinn, gilt Mäder doch als einer der führenden Merger-and-Acquisitions-Spezialisten und ist mit der chinesischen Wirtschaft bestens vertraut – auch da er im Bereich Hochleistungspolymere der EMS stark engagiert ist. Zudem präsidierte er während Jahren Science­industries, den Verband der Schweizer Chemie-, Pharma- und Biotechbranche. Mäder wird den Vorstandsausschuss von Ecnomie­suisse auf den Zeitpunkt seines Abgangs bei Syngenta verlassen. Mit EMS-Chefin Magdalena Martullo-Blocher ist das Unternehmen im Wirtschaftsdachverband bereits vertreten. Neckisches Detail am Rande: Mäder und Martullo-Blocher waren einander nicht immer grün. Als es nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative um die Zukunft der EU-Austauschprogramme für Schweizer Studenten (Horizon 2020) ging, sprach die EMS-Chefin von «Humbug» und meinte das Geld, das dafür «verschleudert» werde. Scienceindustries-Vertreter Mäder, Mitglied des Stiftungsrates von Schweizer Jugend forscht, hingegen betonte die Wichtigkeit des Austauschs für die Schweizer Wirtschaft.

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