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Weitere US-Behörde prüft Glencore

Erneut gerät der Baarer Rohstoffkonzern ins Visier der USA. Und erneut geht es um den Verdacht auf Korruption.
Livio Brandenberg
Schild mit dem Firmenlogo am Glencore-Hauptsitz in Baar. Bild: Urs Flüeler/Keystone (23. Juli 2018)

Schild mit dem Firmenlogo am Glencore-Hauptsitz in Baar. Bild: Urs Flüeler/Keystone (23. Juli 2018)

Nach dem US-Justizministerium ermittelt nun auch die US-Aufsicht für den Warenterminhandel United States Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beim Baarer Rohstoffhändler Glencore wegen Korruptionsverdacht. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Man sei informiert worden, dass die CFTC untersuche, ob Glencore oder ihre Tochterfirmen mit korrupten Methoden im Zusammenhang mit Rohstoffen gegen gesetzliche Bestimmungen oder Vorschriften der Aufsicht verstossen haben.

Die Ermittlungen seien noch «in einem frühen Stadium» und ähnlich breit gefasst wie die laufenden Ermittlungen des Justizministeriums, teilte der Konzern weiter mit. Glencore werde mit der CFTC kooperieren; dies obliege dem konzerneigenen Untersuchungsausschuss, den Glencore im Juli vergangenen Jahres nach Beginn der Ermittlungen der US-Justiz eingerichtet hatte.

Das United States Department of Justice (DOJ) hatte im Juli 2018 die US-Tochter des Bergbaukonzerns vorgeladen und von ihr die Vorlage von Dokumente und anderen Unterlagen verlangt. Diese bezogen sich gemäss eigenen Angaben auf Geschäfte von Glencore in Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo und Venezuela von 2007 bis heute. Dabei ging es um die Frage, ob der Baarer Rohstoffkonzern Anti-Korruptions- und Geldwäschegesetze eingehalten hat.

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