Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Wird Guy Lachappelle Raiffeisen-Präsident?

Guy Lachappelle (57), seit 2013 Chef der Basler Kantonalbank, soll Verwaltungsratspräsident von Raiffeisen Schweiz werden. Das berichtete die «BZ Basel» am Donnerstagabend.
Thomas Griesser Kym
Guy Lachappelle (Bild: PD)

Guy Lachappelle (Bild: PD)

Die Genossenschaftsbank wollte den Onlineartikel am Donnerstag auf Anfrage nicht kommentieren. Raiffeisen will den Kandidaten fürs Präsidium am Freitagabend nach einer Verwaltungsratssitzung und nach Börsenschluss bekannt geben. Die Neubesetzung des Amtes ist ein wichtiger Teil der Erneuerung der ganzen Gruppe nach der Affäre um den ehemaligen Chef Pierin Vincenz. Die Wahl des neuen Präsidenten erfolgt durch die ausserordentliche Delegiertenversammlung am kommenden 10. November.

Was erstaunt: Im Artikel der «BZ Basel», die sich auf «gut informierte Kreise» beruft, heisst es, der neue Verwaltungsratspräsident solle «in einem 50-Prozent-Pensum» die Rückbesinnung der Bank auf ihre genossenschaftlichen und regionalen Wurzeln einleiten. Bisher waren Medien davon ausgegangen, dass nach dem Versagen des Verwaltungsrates bei der Kontrolle von Vincenz das Präsidentenamt ein Vollamt sein werde. Der glücklose damalige Präsident Johannes Rüegg-Stürm hatte das Mandat lediglich zu 50 Prozent ausgeübt, dies neben seinem Hauptberuf als Professor an der Universität St.Gallen.

Raiffeisen verheddert sich in Widerspruch

Am Abend dementierte Raiffeisen-Sprecherin Cécile Bachmann, dass Raiffeisen je von einem künftigen Vollamt gesprochen habe. Interimspräsident Pascal Gantenbein arbeite momentan deutlich «mehr als 50 Prozent». Dies weil es eine Ausnahmesituation sei im Zuge der Aufarbeitung der Ära Vincenz. «Zu normalen Zeiten» aber werde das Amt des Verwaltungsratspräsidenten ein «Pensum von 50 bis 70 Prozent» sein.

Das allerdings widerspricht den Angaben, die Gantenbein am 9. März vor den versammelten Medien machte. Damals wurde Rüegg-Stürms Rücktritt bekannt, und Gantenbein sprang interimistisch ein. Wörtlich sagte er damals, künftig werde jene Person, die das Verwaltungsratspräsidium bekleide, dieses Amt «mehr oder weniger in Vollzeit ausüben».

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.